Bürgermeister Brasch besucht Median Kinzigtal-Klinik

16. März 2019
Bad Soden-Salmünster

Im Rahmen seiner Klinikbesuche war Bürgermeister Dominik Brasch zu Gast in der Median Kinzigtal-Klinik. Die Digitalisierung, der Fachkräftemangel und natürlich die Akademie für Gesundheit und Pflege standen auf dem Programm.

Die Leiterin der Median Kinzigtal-Klinik in Bad Soden, Alexandra Hellmiß, begrüßte am vergangenen Mittwoch den Rathauschef aus Bad Soden-Salmünster in ihrer Einrichtung, schreibt die Stadt in einer Pressemitteilung. Im gemeinsamen Gespräch mit Christof Kucharski, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie und Dominic Imhof, Hauptamtsleiter der städtischen Verwaltung, erörterte man die aktuellen Probleme hinsichtlich des Fachkräftemangels wie aber auch die Möglichkeiten der Digitalisierung.

So berichtet Alexandra Hellmiß, dass die Klinik kürzlich einen eigenen Glasfaseranschluss erhalten habe. Mit dem Ausbau des WLAN in der Klinik wird auch die Patientenbetreuung immer mehr digitalisiert. „Wir haben die elektronische Patientenakte eingeführt, und in Kürze können die Patienten die Behandlungspläne, Schreiben und weitere Informationen zu ihrem Reha-Aufenthalt über eine eigene App herunterladen“, so die Klinikleiterin. Ihr besonderes Augenmerk liegt auf der Gewinnung von Fachkräften und insbesondere auch von Fachärzten für die Klinik, welche auf den orthopädischen und psychotherapeutischen Bereich spezialisiert ist.

Ihre Hoffnung setzt die Klinikleiterin in die Akademie für Gesundheit und Pflege und wünscht sich, dass Bad Soden-Salmünster den Zuschlag für den Standort erhält. So könne die Median-Klinik zahlreiche Praktikumsplätze anbieten. Sicherlich würde die Ansiedlung der Akademie gerade bei den örtlichen Kliniken für Synergieeffekte sorgen.

Bei der anschließenden Klinikführung konnten sich die Vertreter aus dem Rathaus ein eigenes Bild über die Leistungen machen. Die Klinik gehört der deutschlandweit größten Rehaklinik-Kette Median an, welche über 120 Kliniken in ganz Deutschland verfügt. In Bad Soden stehen rund 190 Betten für Patienten zur Verfügung. / lea