Bürgermeister Brasch übergibt Feuerwehrschutzkleidung an aktive Atemschutzgeräteträger

07. April 2019

„Retten, Löschen, Bergen, Schützen“: So lautet bekanntlich der Leitspruch der Freiwilligen Feuerwehren. Es ist aber nicht nur ein Leitspruch, sondern auch tägliche Einsatzpraxis. Umso wichtiger ist es, dass die Kräfte der Feuerwehren optimal ausgestattet sind. In Bad Soden-Salmünster erhielten die Atemschutzgeräteträger nun neue Brandschutzkleidung.

Die Übergabe der Brandschutzkleidung für die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr fand nun am Samstag statt, wie die Stadt Bad Soden-Salmünster in einer Pressemitteilung mitteilte. Knapp eine Millionen ehrenamtliche Feuerwehrleute in ganz Deutschland haben sich den Leitspruch der Feuerwehr zur Aufgabe gemacht, heißt es darin:

„Sie verbringen ihre Freizeit mit Übungen, Lehrgängen und der Pflege der Feuerwehrfahrzeuge und Geräte. Und wenn es wirklich mal Ernst wird sind sie da. Egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit. Für die Hilfe des Nächsten werden Freunde und Familie zurückgelassen, sobald der Feuermelder eine Alarmierung anzeigt. Der Eigenschutz hat hier oberste Priorität. Besonders bei all denjenigen, welche den Flammen direkt ausgesetzt sind und aktive Brandbekämpfung betreiben.“

Bisherige Schutzkleidung teilweise 20 Jahre alt

Bürgermeister Dominik Brasch übergab dem stellvertretenden Stadtbrandinspektor Frank Widmayr stellvertretend für rund 70 Feuerwehrkameraden und Kameradinnen eine neue Feuerschutzbekleidung. Die ausgewählten Kräfte sind aktive Atemschutzgeräteträger und sind somit als erstes dem direkten Kontakt mit dem Feuer ausgesetzt.

„Daher ist es umso wichtiger, dass die Kleidung nicht nur vor großer Hitze, sondern auch bei kurzzeitigem direkten Kontakt mit den Flammen schützt“, heißt es in der Presseinformation Wie Widmayr berichtete, war die bisherige Schutzkleidung teilweise 20 Jahre und älter. Auch wenn immer wieder mal einzelne Modelle ausgetauscht worden seien, seien etliche Anzüge nicht mehr sicherheitskonform gewesen.

Kosten von 59.000 Euro

Aus diesem Grund habe man sich in Absprache mit der Stadt dazu entschieden, alle Atemschutzgeräteträger einheitlich neu auszustatten. Letztendlich entschied man sich für das Modell „Swissguard/Swisshunter“ der Firma S-Gard. Die Beschaffung der Feuerschutzkleidung schlägt mit rund 59.000 Euro in den städtischen Haushalt.

„Das hört sich viel an, ist es aber nicht“, wird Bürgermeister Brasch zitiert. „Im Verhältnis zur Trage- und Nutzungszeit amortisiert sich dieser Betrag relativ schnell. Darüber hinaus dient die Kleidung dazu, unsere ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte besser schützen. Die Gesundheit und das Leben jedes einzelnen Kameraden kann man nicht mit Geld messen.“ / KN