Die Sinn

19. Januar 2020
Altengronau

Das Dichten liegt ihm im Blut. Die Heimatkunde auch: Christian Krack aus Altengronau hat ein Gedicht über die Sinn geschrieben. Es zählt insgesamt 29 Strophen. Wir werden wir diese in loser Reihenfolge veröffentlichen. Zum Auftakt stehen die Strophen eins bis fünf zu lesen:

Die Sinn

Hoch droben von den heil’gen Höh’n
Vom schönsten Berge in der Rhön
Vom Kreuzberg hoch, da komm ich her
Mein Ziel, das ist das große Meer
Wenn du mich fragst, wer ich denn bin
Ich bin dein Heimatfluss, die Sinn.

Wildflecken heißt der erste Ort
Den ich durchquer’ als kleiner Bach
Bis Riedenberg geht es hinfort
Davor kommt erst noch Oberbach.

Nach Römershag bin ich dann da
Bad Brückenau – in Bröggenaa
Dort bauten sie einst schöne Brücken,
Um Majestäten zu beglücken.
Die Sissi kam von Österreich, Lola Montez, engelsgleich
König Ludwigs Musefrauen flanierten schon in meinen Auen.

Wernarz, Eckarts und Rupboden
Im Sinntal ist es ja so schön
Ich schau nach vorn, um auszuloten
Denn gleich gibt es ein Wiederseh’n.

Nach Trübenbrunn geht’s nebenbei
Am alten Thüngenschloss vorbei
Und hinter Zeitlofs endlich dann
Kommt meine kleine Schwester an.

In Sinntal ist nach dem Post-Streit erst einmal Ruhe eingekehrt

Ein Wagnis hat Lieselotte Zeller mit der Übernahme der Partner Filiale der Deutschen Post in ihrem Laden in Jossa auf sich genommen. Nun zieht sie auf Nachfrage unserer Zeitung eine erste Bilanz. Anlass dazu war ein Neujahrsgrillen, das im Hof vor Zeller's Laden stattfand.

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