Kiebitz-Gala 2018: Edeka Habig erhält mit visionärem Geschäftskonzept zahlreiche Auszeichnungen

05. Oktober 2018
Bad Soden-Salmünster

„Wir sind einfach näher dran an den Kunden und Mitarbeitern.“ Manfred Habig und seine Frau Elke sind stolz auf ihr Geschäftskonzept, bei dem sie stets den Menschen im Blick haben. Die beiden sind Geschäftsführer der Firma Edeka Habig, die insgesamt vier Einkaufsmärkte in der Region betreibt.

Die beiden sind Persönlichkeiten, die visionär unterwegs sind, eine der letzten in der Region, die noch selbstständig Handel betreiben – mit einem Konzept für die Zukunft, das bewusst der Anonymität von Discountern und Großmärkten gegensteuert. Als klassisches Familienunternehmen wollen sie in Zeiten aussterbenden Innenstadt-Handels auf der grünen Wiese eine Kommunikationsplattform für die Menschen bieten.

1964 hatte Vater Erich Habig das Unternehmen gegründet und auf bescheidenen 92 Quadratmetern mit dem Handel begonnen. Heute sind es rund 6500 Quadratmeter in vier Märkten an den Standorten Bad Soden, Salmünster, Steinau und Bad Orb. 120 Mitarbeiter sind für die Kunden im Einsatz, darunter 16 Auszubildende in drei Ausbildungsberufen. Mit rund 25 Prozent Marktanteil ist Edeka Habig nach eigenen Angaben Marktführer in den Orten, in denen das Unternehmen tätig ist.

„Aus Leidenschaft für Lebensmittel“ hat sich das Ehepaar Habig frischen und vor allem vielen regionalen Produkten verschrieben. Es geht um Nachhaltigkeit – sowohl bei den Waren als auch bei den Mitarbeitern. Mit dem Slogan „Regional ist optimal“ werden gezielt heimische Erzeuger gefördert und die Umwelt dank kurzer Transportwege geschützt. Jüngstes Kind ist die „Markthalle“ am Salmünsterer Palmusacker, die Ende April eröffnet wurde. Weg vom klassischen Supermarkt-Konzept wird dort der Handel gelebt. Hier steht der Marktcharakter im Mittelpunkt – auf 1600 Quadratmetern werden rund 20 000 Produkte in einem wertigen Interieur angeboten. Um bei dieser Riesenauswahl den Überblick zu behalten, spielt die Bedienung durch Mitarbeiter eine wichtige Rolle. „Das können wir besser wie andere“, zeigt sich Manfred Habig selbstbewusst.

Wichtigstes Potential bei Edeka Habig sind die Mitarbeiter, die umfassend gefördert werden. Fairness, Vertrauen und Zuverlässigkeit im Umgang mit den Mitarbeitern machen den zertifizierten Ausbildungsbetrieb zu einem familienfreundlichen Arbeitgeber. Das bestätigt eine Mitarbeiterbefragung mit dem Ergebnis „sehr zufrieden“.

Für angenehme und flexible Arbeitsbedingungen hinterfragen die Habigs immer wieder die bestehenden Konzepte. So wird derzeit zum Beispiel ein flexibleres Arbeitszeitmodell erarbeitet, das auf versetzten Arbeitszeiten basiert. Auszubildende genießen Stunden- und Urlaubsvorteile oder dürfen nach der Abschlussprüfung schon mal im Flugzeug den Blick von oben auf die Habig-Märkte genießen. Ziel bei der Mitarbeitervergütung ist es, dass jeder von seinem Gehalt leben kann.

Zahlreiche Auszeichnungen wie der 2. Platz bei „Regional-Star 2016“, „Supermarkt des Jahres 2015“ und der Titel „Sterne-Metzgerei“ für die Bedientheke (2017) unterstreichen den Erfolg des Konzepts. 2016 zeichnete Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles die Habig-Supermärkte für ihre zukunftsfähige Unternehmenskultur aus.

Neben dem geschäftlichen Erfolg ist den Inhabern auch soziales Engagement für Grundschulen, Kindergärten, Tafeln oder Vereine wichtig. So können Kunden an jedem Pfandautomaten in eine „HaBIG Box“ ihre Pfandbons für den guten Zweck einwerfen. / usd

Dieser Kandidat tritt in der Kategorie „Unternehmer des Jahres“ gegen Hepack GmbH und Co. KG aus Freiensteinau und die Georg Fehl & Sohn GmbH aus Freiensteinau an. Die Kiebitz-Gala findet am 13. Oktober statt.

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