Kiebitz-Gala 2018: Renate-Fehl-Stiftung engagiert sich seit 2008 für sozial Benachteiligte

04. Oktober 2018
Freiensteinau

Das Wohl von Kindern ist der in Freiensteinau ansässigen Renate-Fehl-Stiftung ein großes Anliegen. Die Stiftung, die es seit nunmehr zehn Jahren gibt, führt das Erbe der verstorbenen Namensgeberin mit großem Engagement weiter.

Die im Jahr 2007 im Alter von 60 Jahren verstorbene Renate Fehl aus Freiensteinau hat sich bis zu ihrer schweren Krankheit sehr für Kinder engagiert und diesbezüglich viele Projekte initiiert und ins Leben gerufen. Ihr Engagement sah sehr praktisch aus: Regelmäßig wurden Kindergruppen nach Freiensteinau eingeladen sowie verschiedene Freizeitfahrten unternommen. Zudem unterstützte sie Projekte in Kinderheimen finanziell.

Renate Fehl betrieb mit ihrem Mann Edmund die bekannte Firma Fehl und Sohn Gebäudetechnik. Seit 2002 ist Sohn Oliver Firmenchef. Er war es, der mit seinen Geschwistern Susanne Koch und Ivonne Jöckel-Fehl nach dem Tod der Mutter die Stiftung im Jahr 2008 ins Leben rief. „Soziale Belange und die Unterstützung bedürftiger Kinder waren unserer Mutter eine Herzensangelegenheit“, betont Oliver Fehl. Sie habe eine Vielzahl sozialer Projekte am Start gehabt. „Es wäre schade gewesen, wenn dieses soziale Engagement zum Erliegen gekommen wäre“, begründet Fehl die Gründung der Stiftung, deren Zweck die Unterstützung hilfsbedürftiger Kinder und Jugendlicher ist. „Den Einsatz und die Fürsorge, welche meine Mutter gegenüber hilfsbedürftigen Kindern aufgebracht hatte, möchte ich zum Andenken sowie aus Überzeugung weiterführen“, betont Fehl als Stiftungsvorsitzender. Dem Vorstand gehören zudem Reinhard Prachtl und Gertrud Fehl an. Der Stiftungsbeirat setzt sich aus Ulrich Höhn, Martina Rützel, Alexander Klein, Berd Still, Susanne Koch und Ivonne Jöckel-Fehl zusammen.

Aus Eigenmitteln sowie durch die finanzielle Unterstützung von Geschäftspartnern der Firma Fehl wurde das Grundkapital der Stiftung von 50 000 Euro aufgebracht. In den zurückliegenden zehn Jahren hat die Stiftung mit zahlreichen Projekten viele Kinder glücklich gemacht. „Viele Kinder sind unverschuldet in einer sozial benachteiligten Situation. Sie können nichts dafür, aber auch nichts dagegen unternehmen“, heißt es zu den Beweggründen der Stiftung. Im Konzept spiegelt sich die Verbundenheit zur Region wider: Regionale Projekte werden bevorzugt gefördert. Gerne werden Kindergärten und Schulen in vielfältiger Weise unterstützt – nicht nur finanziell, sondern auch mit Sachspenden. Jüngstes erfolgreiches Projekt ist die Aktion „Celin Mobil“. Die Renate-Fehl- Stiftung rief eine Spendenaktion für die Anschaffung eines behindertengerechten Fahrzeuges für die 16-jährige Celin Wagner ins Leben, die auf den Rollstuhl angewiesen ist. Die Stiftung steuerte 6000 Euro bei, die restliche Summe für das 30 000 Euro teure Fahrzeug wurde durch Spenden finanziert. Erneut hat die Stiftung damit Freude geschenkt. / fch

Dieser Kandidat tritt in der Kategorie „Organisation mit hohem sozialen Engagement“ gegen Christa Schreiber aus Sinntal und den Förderverein Elmerland Grundschule an. Die Kiebitz-Gala findet am 13. Oktober statt.

Kiebitz-Gala verspricht wieder Glanzlichter: Vorverkauf beginnt am 1. September

Mit der ersten Kiebitz-Gala wurde eine Lücke im gesellschaftlichen Leben der Stadt Schlüchtern geschlossen und gleichzeitig eine würdige Auszeichnungsfeier für die Glanzlichter der Region etabliert. Eine solche Veranstaltung gab es bislang nicht in Schlüchtern. Bei so einer edlen Veranstaltung wie der Kiebitz-Gala der Kinzigtal Nachrichten durfte natürlich ein roter Teppich nicht fehlen.