Knochenfund in Waldstück bringt Feuerwehr und Polizei auf den Plan

02. März 2019
Bad Soden-Salmünster

Die Feuerwehr Salmünster wurde am Samstag, 2. März, um 12.45 Uhr einer Amtshilfe für die Polizei alarmiert. In einem Waldstück nahe eines Salmünsterer Wohngebietes wurden von Spaziergängern unter einem Baumstumpf Knochen gefunden.

Das rief zunächst die Polizei und anschließend die Feuerwehr auf den Plan. Zunächst war unklar, ob es sich bei den Knochen und Gewebestücken um menschliche oder Tier-Körperteile handelte, berichtet die Feuerwehr Bad Soden-Salmünster in einer Pressemitteilung. Die Kriminalpolizei war entsprechend bereits alarmiert.

Die Salmünsterer Einsatzkräfte rückten mit dem Rüstwagen (RW 1) an und zogen mit einer Seilwinde den Wurzelteller nach oben. Mit einem Hebebaum und Holzstücken wurde der Wurzelteller weiter aufgehebelt und gesichert. Der Bereich der Fundstelle wurde mit Spaten und per Hand sorgfältig freigelegt.

Erst beim näheren Untersuchen wurden Teile gefunden, die auf einen zerlegten Tierkadaver, vermutlich Wild, hindeuteten. Die Feuerwehr verpackte die Teile anschließend noch für die Entsorgung, damit von den Überresten keine Gefahr beispielsweise für Hunde ausging.

Um 14.15 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet, die Polizei war noch länger im Einsatz. Durch die illegale Tierkadaver-Beseitigung im Wald sind also auch Kosten entstanden, die zunächst die Allgemeinheit zu tragen hat, sofern der Verursacher nicht noch ermittelt werden kann. Die Einsatzleitung hatte der stellvertretenden Stadtbrandinspektor Jens Bannert.