Nach Fund von blutverschmierter Leiche: Obduktion bringt keine neuen Erkenntnisse

11. Juli 2019
Bad Soden-Salmünster

Der 62-jährige Mann aus Trebur aus dem Kreis Groß-Gerau, dessen Leichnam am Samstag, 29. Juni, gegen 4.15 Uhr an der Ringstraße im Bad Soden-Salmünsterer Stadtteil Alsberg entdeckt worden war, ist inzwischen obduziert worden.

Wie Oberstaatsanwalt Dominik Mies auf Nachfrage unserer Zeitung mitteilt, deutet bislang „nichts auf ein Fremdverschulden hin“. Schon direkt nach dem Fund der blutverschmierten Leiche hieß es, das keine zwingenden Hinweise auf eine offenkundige Gewalteinwirkung oder einen gewaltsamen Tod des Mannes vorliegen würden.

Die Beamten schlossen aber dennoch zunächst weder eine natürliche Todesursache noch ein Tötungsdelikt aus. Nach der Obduktion steht nun noch das Ergebnis einer toxikologischen Untersuchung aus.

Das Amtsgericht Hanau hatte zuvor ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet und die Obduktion angeordnet. Das Gesicht des 62-Jährigen sei blutverschmiert gewesen. Dies könne aber auch von einem Sturz herrühren. / tim, sar

Leiche eines 62-Jährigen mit blutverschmiertem Gesicht entdeckt - Todesursache unklar

Eine Leiche ist am frühen Samstagmorgen an der Ringstraße im Bad Soden-Salmünsterer Stadtteil Alsberg entdeckt worden. Ersten Ermittlungen zufolge stamme der 62-jährige Mann aus Trebur.