Notendurchschnitt 2,24: Schüler vom Beruflichen Gymnasium der Kinzig-Schule feiern Abitur

13. Juni 2019
Schlüchtern

Mit einem Notendurchschnitt von 2,24 – und damit gut eineinhalb Zehntel besser als der Landesschnitt der zurückliegenden Jahre – haben 98 Schüler am Beruflichen Gymnasium der Kinzig-Schule ihre Abitur abgelegt. Lediglich drei Schüler haben das Abitur nicht bestanden oder vorzeitig abgebrochen.

Im offiziellen Rahmen in der Stadthalle war am Donnerstag Feiern angesagt. Die Mädchen und Jungen erhielten auf der Bühne die Zeugnisse. Dazu wurde auf einer großen Leinwand jeweils ein Foto der Abiturienten aus Kinder- und aus Jugendtagen gezeigt. Der Abi-Ball steigt dann am Samstag ab 17.30 Uhr in der Sporthalle Steinau mit großem Buffet und einem bunten Programm.

Besonders stolz war am Donnerstag wohl Janik Steinmacher aus Sterbfritz. Er hat mit 859 von 900 Punkten ein glattes Einser-Abi abgeliefert. Seine „schlechteste“ Note waren einmal elf Punkte in Bio in einem Halbjahreszeugnis. Der Sinntaler hatte zuvor die Mittlere Reife in Altengronau erworben und bezeichnet es als „richtige Entscheidung“, an die Kinzig-Schule gewechselt zu sein.

Weg zum Abitur wie ein Dauerlauf

Schulleiter Karsten Günder verglich sehr anschaulich den Weg zum Abitur mit einem Dauerlauf mit Höhen und Tiefen, mit Aufgeben und Durchhalten und einem Lächeln, sobald die Ziellinie überquert ist. Eine künftige Herausforderung sei, sich das erarbeitete soziale Netzwerk zu erhalten und Eltern, Geschwister und Großeltern als Hort der Geborgenheit, als Kraftspeicher und Rückzugsgebiet erhalten.

Als die Tutoren die Zeugnisse überreichten, erinnerten sie an die gemeinsamen zwei Jahre. „Ihr könnt stolz auf euch sein“, hieß es da, oder: „Lasst eure Bäume in dem Himmel wachsen, selbst wenn im Sturm mal ein Ast abbricht.“ Eine Lehrerin rief: „Geht hinaus, fliegt hinaus wie ein Vögelchen. Heute ist Erntefest. Seid stolz.“ Eine andere sagte: „Ich habe jede Stunde mit euch genossen.“ Und: „Bleibt neugierig.“ / ag