70 Teilnehmer schießen bei „Väterchen-Frost“-Turnier auf Plastikfiguren

05. März 2018
Schlüchtern

Beim Bogenturnier „Väterchen Frost“ der Schützengilde Herolz kamen am Wochenende in Schlüchtern teilweise weit angereiste Bogensportfreunde voll auf ihre Kosten.

Von Helena Ursch

Auf einem Parcours mit etwa vier Kilometer Länge, der über Feld und durch den Wald führte, hieß es, so viele Punkte wie möglich zu erschießen. Die 70 Teilnehmer hatten sich in 14 Gruppen aufgeteilt, die an verschiedenen Stationen starteten und einmal den Parcours absolvierten.

An den insgesamt 30 Stationen waren verschiedene 3D-Tierfiguren aus Kunststoff aufgestellt, die man treffen musste. Dafür gab es pro Tier drei Versuche. Wie viele Punkte zu erzielen waren und von welcher Position zu schießen war, hing sowohl vom Alter des Schützen als auch von dessen Bogen ab. Es kamen verschiedene Bögen zum Einsatz, etwa Langbögen, Compoundbögen und Recurvebögen.

Ein Schuss in den „tödlichen“ Bereich lieferte demnach die meisten Punkte, wohingegen der Schütze weniger erhielt, der drei Versuche benötigte. Der Abstand zum Tier war nicht angegeben, sodass die Teilnehmer schätzen mussten, wie weit sie schießen sollten. Ziele waren zum Beispiel ein weißer Hirsch, ein Reh, aber auch kleine Tiere wie ein Igel und ein Iltis. Natürlich jeweils Attrappen.

Unter anderem ob zum Abschluss des Parcours der sogenannte „Eis(en)bär“-Rundlauf, für den man ungefähr drei bis vier Stunden benötigte, die Teilnehmer abschreckte oder nicht, lesen Sie in einem ausführlicheren Artikel zum Thema am Montag in der gedruckten Ausgabe der Kinzigtal Nachrichten sowie im E-Paper.