Video: „Die Rhythmus Boys“ entführen in die Musik der 1920er und 1930er Jahre

05. Juli 2019
Steinau

Die „Rhythmus-Boys“ mit ihrem prominenten Mitglied Ulrich Tukur gastierten am Donnerstagabend im Amtshof des Brüder-Grimm-Hauses in Steinau an der Straße im Main-Kinzig-Kreis.

Der 61-jährige Ulrich Tukur ist einem breiten Publikum zwar mehr als Schauspieler und „Tatort“-Kommissar bekannt, doch er ist auch ein versierter Musiker. Dies bewiesen er und seine drei Kollegen bei dem Konzert im Zuge des Sommerfestivals „Kuki live“ eindrucksvoll mit Musik, die in die 1920er und 1930er Jahre entführte und unter dem Motto „Grüß’ mir den Mond!“ stand.

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Lieder mit ohnehin augenzwinkernd-mehrdeutigen Texten ergänzte das Quartett teils durch urkomische Slapstick-Einlagen. „Gewürzt“ wurde das Ganze mittels irrwitziger Ansagen aus erfundenen oder anarchisch verqueren Realitäten, in der historische Wahrheiten oder Musikgeschichte betont untergeordnete Rollen spielten – aber dafür großartig kurzweilige Musikcomedy-Unterhaltung die Hauptrolle.

Ironie und Wortwitz bildeten dabei in den Moderationen und teils auch in den Liedtexten eine passende und stilvolle Ergänzung. Nicht nur amüsant, sondern auch wunderbar skurril und ein bisschen akrobatisch war zum Beispiel die Einlage, als der mehr als zwei Meter große Bassist Günter Martens (rechts) den nur gut halb so großen Schlagzeuger Kalle Mews als Bauchrednerpruppe auf den Schoß setzte und beide „Mein fröhlicher Kakadu“ sangen, begleitet von Ulrich Mayer und Ulrich Tukur.

Eine ausführlichere Rezension des Konzerts der „Rhythmus-Boys“ lesen Sie am Samstag im Kulturteil der gedruckten Zeitung sowie in der digitalen E-Paper-Ausgabe. / hgs