Verscharrte Rinder: Veterinäramt wertet die Spuren aus

16. April 2019
Schlüchtern-Hutten

Im Fall der auf dem ehemaligen Müllplatz zwischen Elm und Hutten verscharrten Rinder (wir berichteten), wertet derzeit das Kreisveterinäramt die sichergestellten Proben aus. Neben dem Veterinäramt hat auch die Polizei Spuren gesichert.

Wie es aus der Kreispressestelle auf Nachfrage unserer Zeitung heißt, wird momentan geprüft, „ob die gesicherten Spuren genügen, um über einen ‚genetischen Fingerabdruck‘ die Herkunft der mindestens 27 toten Rinder“ zu klären.

Sollte eine DNA-Analyse möglich sein, würden die Ergebnisse mit einer großen Datenbank abgeglichen. Allerdings ginge dies „nicht von heute auf morgen. Das ist zeit- und arbeitsintensiv“.

Derweil hofft die Polizei auf die Mithilfe aus der Bevölkerung. Wer etwas Auffälliges im Bereich des Müllplatzes mitbekommen hat, möge sich unter Telefon (06661) 96100 melden. / tim

Video: Rinder auf Deponie verscharrt - Bauernverband schockiert

Einen folgenreichen Fund hat vor wenigen Tagen ein Passant in Schlüchtern-Hutten gemacht: Er entdeckte auf einer ehemaligen Mülldeponie ein unter einem Erdhügel verscharrtes Rind. Das Veterinäramt des Main-Kinzig-Kreises nahm sich dieser Sache an, wie der Kreis in einer Mitteilung schreibt, und fand auf dem Gelände nicht nur ein einzelnes Tier, sondern gleich eine große Zahl an vergrabenen Rindern.

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