Zwei Anhänger voll Möbel für rumänisches Kinderdorf

13. Oktober 2019
Main-Kinzig-Kreis

Zwei Anhänger, die bis oben hin mit Schülertischen und Kinderstühlen gefüllt sind, hat der Main-Kinzig-Kreis der Stiftung Kinderzukunft gespendet.

An der Jossatalschule in Jossgrund-Oberndorf hatte der Main-Kinzig-Kreis im Rahmen seiner laufenden Umbaumaßnahmen neue, moderne Möbel für die Schüler angeschafft, berichtet der Kreis. Das heißt nicht, dass die alten völlig unbrauchbar gewesen wären. „Viel zu schade zum Wegwerfen“, befand Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann. Nun erhalten 40 Schülertische und 35 Kinderstühle eine zweite Verwendung in einem Kinderdorf in Rumänien. Auch aus der Grundschule in Flörsbachtal-Lohrhaupten – 20 Tische – und der Kinzigtalschule in Gründau-Lieblos – 20 Stühle – wurden ältere Möbelstücke ausgemustert und gespendet.

Schuldezernent Ottmann nutzte die Gelegenheit bei der Abholung in Oberndorf, sich für das Engagement der Stiftung und ihrer Mitglieder zu bedanken. Sechs Männer hatten dort die Tische und Stühle verladen, um sie für den nächsten Spendentransport ins Zwischenlager zu bringen. „Von diesem Einsatz profitieren alle, vor allem die vielen Kinder und Jugendlichen, deren Lernbedingungen verbessert werden“, so Ottmann.

Zentrale Aufgabe der Stiftung Kinderzukunft ist es, weltweit Kindern in Not eine tragfähige und menschenwürdige Zukunftsperspektive zu ermöglichen, etwa durch Kinderdörfer in Rumänien, Bosnien-Herzegowina und Guatemala, durch Hilfen nach Naturkatastrophen, Schulbau und Projekte mit dem Konzept „Hilfe zur Selbsthilfe“. Schon 2017 hatte der Main-Kinzig-Kreis eine Sachspende an die Stiftung getätigt. / lea