Glimmende Weihnachtsbäume im Wald: Zündete Landwirt 200 nicht verkaufte Christbäume an?

09. Januar 2020
Mittelsinn

In einem Waldstück im unterfränkischen Mittelsinn im Landkreis Main-Spessart soll ein Landwirt versucht haben, seine nicht verkauften Christbäume zu verbrennen. Die Polizei entdeckte im Wald etwa 200 glimmende, noch in Netze verpackte Weihnachtsbäume.

Das teilten die Beamten am Donnerstag mit. Aufgrund des länger andauernden Regens bestand demnach keine Waldbrandgefahr. Die Einsatzkräfte waren am Mittwochabend wegen einer Rauchentwicklung in dem Forst alarmiert worden.

Ein Etikett, das an einigen Bäumen angebracht war, brachte die Polizei auf die Spur des mutmaßlichen Besitzers. Diesem droht nun eine Anzeige. Der 47-Jährige äußerte sich zunächst nicht zu den Vorwürfen. / dpa

Ermittlungsverfahren eingestellt: Die drei Traktoren im Wert von 280.000 Euro bleiben verschwunden

Diese Tat ließ im Mai 2019 aufhorchen: Drei Traktoren im Wert von insgesamt 280.000 Euro waren damals nachts vom Landmaschinenhändler Raiffeisen in Petersberg gestohlen worden. Die Tat muss laut Polizei geplant und Profis am Werk gewesen sein. Die Ermittlungen führten bisher aber zu keinen Ergebnissen. Das Ermittlungsverfahren wurde jetzt eingestellt.

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