Obduktionsergebnis da: 35-Jähriger wurde durch Messerstiche in Hals getötet

09. Januar 2020
Kirchheim

Nach dem Tötungsdelikt in einem Mehrfamilienhaus der Hauptstraße in Kirchheim am Dienstagabend – wie bereits berichtet – steht das vorläufige Obduktionsergebnis des 35-Jährigen Leichnams fest. Demnach wurde der Mann durch ein Messer im Halsbereich tödlich verletzt.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Bad Hersfelder Kriminalpolizei in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Fulda kam es im Laufe des Dienstags zu einem Streit zwischen dem 31-jährigen Tatverdächtigen und seiner Ehefrau an deren Wohnanschrift in Oberaula. In Folge dessen fuhr die Dame zu einem ihr nahestehenden Mann nach Kirchheim und bat ihren Bruder um Hilfe. Am Abend begab sich der 31-Jährige ebenfalls zur dortigen Wohnanschrift und drang gewaltsam in das Wohnhaus in der Hauptstraße ein. Beim Aufeinandertreffen mit dem 35-jährigen Bruder seiner Ehefrau im Hausflur, griff er diesen an und verletzte ihn mit einem Messer tödlich. Die Frau entkam unverletzt aus dem Haus, der Mann konnte unverletzt vom Dach gerettet werden.

Am Donnerstagnachmittag wurde der Tatverdächtige dem Ermittlungsrichter am Bad Hersfelder Amtsgericht vorgeführt. Er erließ Haftbefehl wegen Mordes gegen den 31-jährigen Mann, der im Anschluss einer hessischen Justizvollzugsanstalt überstellt wurde.

Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft Fulda und Kriminalpolizei dauern weiter an. Die Sicherung von Spuren und die Suche nach Beweismitteln am Tatort ist weitestgehend abgeschlossen.

Der Tatverdächtige sitzt wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. Man sei zu dem Ergebnis gekommen, dass niedrige Beweggründe der Tat vorliegen und habe daher Haftantrag wegen Mordes gestellt, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Fulda am Freitag. Der Haftrichter sei diesem Antrag gefolgt. / mal, dpa

Nach Bluttat in Kirchheim: Betrogener Ehemann soll Schwager erstochen haben

Offenbar auf der Suche nach dem Geliebten seiner Frau soll ein 31-Jähriger seinen Schwager getötet haben. Der Liebhaber, der das eigentliche Ziel des Angriffs gewesen sein soll, rettete sich auf das Dach seines Wohnhauses, wie die Staatsanwaltschaft Fulda am Mittwoch mitteilte. Auch die am Tatort anwesende 39 Jahre alte Ehefrau des Verdächtigen konnte unverletzt entkommen.

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