Schläge einer 62-Jährigen führten nicht zum Tod ihres Lebenspartners (64)

06. Dezember 2018
Bad Neustadt

Nachdem ein 64-Jähriger am 28. November in einer Wohnung im Bad Neustädter Ortsteil Brendlorenzen (Landkreis Rhön-Grabfeld) gestorben ist, hat die Polizei nun über die ersten Ergebnisse kriminalpolizeilichen Ermittlungen informiert. Demnach waren die Schläge der Partnerin des Verstorbenen nicht todesursächlich.

Am 28. November war es, wie das Polizeipräsidium Unterfranken am Mittwoch berichtete, während einer privaten Feier zu einem Streit zwischen den Lebensgefährten gekommen, nachdem der 64-Jährige offenbar reichlich dem Alkohol getrunken hatte. In der gemeinsamen Wohnung und im Beisein der Gäste soll die Frau ihren Mann mehrere Male ins Gesicht geschlagen haben.

Einige Zeit später stellte die 62-Jährige fest, dass ihr Partner keine Lebenszeichen mehr von sich gab. Ein alarmierter Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Da ein Zusammenhang zwischen den Schlägen der Frau und dem Tod des Mannes zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, übernahm die Kripo Schweinfurt die weiteren Ermittlungen.

Diese wurden in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt geführt. Nach dem vorliegenden Obduktionsergebnis steht nun allerdings fest, dass die Gewalteinwirkung der Frau nicht todesursächlich war. Hinweise auf ein Tötungsdelikt liegen somit nicht vor. Gegen die Ehefrau wird wegen vorsätzlicher Körperverletzung ermittelt. Woran der Mann letztendlich verstorben ist, ist nach wie vor Gegenstand der noch andauernden Ermittlungen, heißt es abschließend. / sar

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