Mann tötet Ehefrau – Urteil rechtskräftig

08. Oktober 2019
Fulda/Lispenhausen

Das Urteil des Landgerichts Fulda ist rechtskräftig. Damit muss ein 37-Jähriger wegen Totschlags und versuchter besonders gefährlicher Brandstiftung für 14 Jahre ins Gefängnis.

Die Revision des Angeklagten hat der Bundesgerichtshof als unbegründet verworfen. Nach der Hauptverhandlung war die Schwurgerichtskammer zu der Überzeugung gelangt, dass der Angeklagte am 17.Oktober 2017 seine getrennt von ihm lebende Ehefrau in deren Wohnung im Rotenburger Ortsteil Lispenhausen getötet und anschließend einen Brand in der Wohnung gelegt habe. / lea

Prozess startet: Legte Ehemann Feuer, um Tötung seiner Frau zu vertuschen?

Der 36-jährige aus Deutschland soll nach Angaben der Fuldaer Staatsanwaltschaft im Oktober 2017 in Rotenburg-Lispenhausen (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) im Streit seine Ehefrau, von der er getrennt lebte, in deren Wohnung erwürgt oder erdrosselt haben. Danach soll er das Sofa mitsamt Decken und Kissen angezündet haben - wohl mit dem Ziel, die Spuren der Tötung seiner Frau zu verwischen.