Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke ist gestorben

02. Juni 2019
Kassel

Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke ist tot. Er starb plötzlich am Samstagabend in seinem Haus in Istha. Dr. Walter Lübcke wurde 65 Jahre alt. Er hinterlässt eine Frau und zwei erwachsene Söhne mit ihren Familien.

Wie das Regierungspräsidium in einer Pressemitteilung bekannt gab, herrschen dort Fassungslosigkeit und Erschütterung über den Tod des beliebten und außerordentlich nahbaren Behördenleiters. Dr. Walter Lübcke wurde von Ministerpräsident Volker Bouffier in das Amt des Regierungspräsidenten berufen, das er am 20. Mai 2019 antrat.

In den zehn Jahren seiner Amtszeit leitete er die Behörde durch große Veränderungen, in der seine Bodenständigkeit und sein offener, verbindlicher Umgang ihm wie auch den Beschäftigten vieles erleichterten. Deshalb hatten sich viele sehr gefreut, als Dr. Lübcke über das 65. Lebensjahr hinaus eine Verlängerung seiner Amtszeit bis September 2019 beantragt hatte und diesem Antrag entsprochen wurde. Umso größer ist in diesen Tagen die Trauer um Dr. Walter Lübcke, heißt es in der Pressemitteilung.

Der Fuldaer Bundestagsabgeordnete Michael Brand äußerte sich zum Tod von Lübcke wie folgt: „Der Tod von Walter Lübcke reißt eine schmerzhafte Lücke und macht mich sehr traurig. Wir kannten uns seit Jahrzehnten und haben politisch wie menschlich optimal zusammengerabeitet. Walter Lübcke war verlässlich, mit klarem Kompass, ein Patriot und ein überzeugter Waldecker durch und durch. Noch vorletzte Woche haben wir uns in Fulda beim Wechsel des Kreishandwerkmeisters gesprochen und miteinander gelacht Er war ein großer Menschenfreund, war bodenständig und liebte das Leben. Und als Nordhesse war er ein Freund Osthessens. Wir verlieren ein Streiter für unsere Region, persönlich verliere ich einen Freund. Meine Gedanken sind in dieser schweren Stunde bei seiner Familie.“ / sec