Alexander Altstadt offiziell ins Bürgermeisteramt eingeführt

26. März 2019
Schlitz

Alexander Altstadt erhielt während der Stadtverordnetensitzung seine Ernennungsurkunde als Bürgermeister.

Altstadt löst Hans-Jürgen Schäfer ab, der nach 24 Jahren Ende April in den Ruhestand geht. Tatsächlich sprachen alle Redner bei der Amtseinführung von Alexander Altstadt mit Wohlwollen von dem neuen Amtsinhaber, auch wenn der eine oder andere Unterschied doch noch betont wurde.

Stadtverordnetenvorsteher Walter Ritz (CDU) bekräftige das Vertrauen, dass viele in den neuen Amtsinhaber Altstadt haben: „Die Meisten von uns wissen, wie Sie ticken, und hoffen, dass sich dies auch in Ihrem neuen Amt fortsetzt”. Die Herausforderung an einen Bürgermeister machte Ritz plastisch: „Eine Stadt findet nicht statt. Eine Stadt muss gelebt werden.”

Ex-Bürgermeister Hans-Jürgen Schäfer (CDU) wies darauf hin, dass es seit Kriegsende fünf Bürgermeister in der Burgenstadt gegeben hat, während das Land Hessen in der gleichen Zeit neun Ministerpräsidenten und der Vogelsbergkreis acht Landräte verschlissen habe. Auf Altstadt warte Arbeit: „Ich habe versprochen, dass mein Schreibtisch aufgeräumt ist, aber er wird nicht leer sein.” Und Schäfer zeigte sich überzeugt, dass Altstadt seinen eigenen Stil finden werde.

„Du hast große Fußstapfen hinterlassen”, wandte sich Altstadt in seiner Ansprache an Schäfer, „in einige werde ich hineintreten, andere werde ich liegen lassen”. Er betonte seinen Wunsch nach Bürgernähe. „Das Rathaus soll noch mehr ein Haus der offenen Türen sein”, versprach er. Er forderte aber auch die Bürger auf, sich stärker in die Diskussionen einzubringen. Es sei besser miteinander als übereinander zu reden.

Nachdem Altstadt als Bürgermeister, der bisherige Stadtrat Hans-Helmut Dickert (CDU) als Erster Stadtrat und damit stellvertretender Bürgermeister sowie die bisherige Stadtverordnete Andrea Michel-Herbert (CDU) als Stadträtin vereidigt worden waren, gratulierten 13 weitere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens dem neu vereidigten Bürgermeister, wobei sich manch launiger Disput über die Rolle der Burgenstadt in der Region entspann. Unter anderem sprachen Landrat Manfred Görig (SPD), der Bundestagsabgeordnete Michael Brand (CDU) und der Landtagsabgeordnete Michael Ruhl sowie die Bürgermeister Lothar Bott (Gemünden) und Heiko Stolz (Neuhof). / bg