Darf Weg zwischen Großenlüder und Schlitz doch bald wieder genutzt werden?

07. März 2018
Großenlüder/Schlitz

Darf der seit einigen Monaten für privaten Fahrzeugverkehr gesperrte Waldweg zwischen Großenlüder und dem Schlitzer Stadtteil Hartershausen demnächst wieder genutzt werden? Gut möglich. Seit einigen Wochen gibt es jedenfalls Bewegung in der Sache. Die beiden Kommunen und das Forstamt Fulda von Hessen Forst sprechen miteinander.

„Ich habe sowohl Hessen Forst als auch die Stadt Schlitz angeschrieben und auf die Möglichkeit verwiesen, dass der Weg gemeinsam instandgesetzt werden kann“, schildert Großenlüders Bürgermeister Werner Dietrich (UBL) seine Initiative. Daraufhin habe im Rathaus ein Gespräch mit dem Forst stattgefunden. Dietrich: „Wir sind uns einig, dass wir den Weg herstellen werden, wenn Schlitz mit dabei ist. Hessen Forst soll sich noch mal die Kosten anschauen.“

Als das Forstamt vor etwa einem Jahr wegen einer Beteiligung an den Kosten für die notwendige Sanierung des geschotterten Weges an die Stadt Schlitz und die Gemeinde Großenlüder herantrat, erhielt es eine Absage. Die in den 1980er Jahren getroffene Vereinbarung, dass die Kommunen 90 Prozent der Instandhaltungskosten tragen, sei nicht mehr notwendig. Damals sollte Arbeitnehmern der Firma Dura in Großenlüder, die in den Fuldagrunddörfern Pfordt, Üllershausen, Hartershausen oder Hemmen wohnen, ein kürzerer Arbeitsweg ermöglicht werden.

Mehr zum Thema – unter anderem wie hoch die Kosten geschätzt werden, wie diese verteilt werden könnten, warum der Weg laut Dietrich und Ortsvorsteher Rolf Klein (Hartershausen) seine Berechtigung hat und wann Nöllenheidt sich für ein Gespräch mit den beiden Bürgermeistern treffen will – lesen Sie am Mittwoch in einem ausführlicheren Artikel in der gedruckten Ausgabe des Schlitzer Boten sowie im E-Paper. / kw