Goldschakal bei Romrod entdeckt – Wildkamera ertappt auch Wolf

18. November 2019
Romrod

Zum erst zweiten Mal ist in Hessen nach Behördenangaben ein Goldschakal gesichtet worden. Er war am 6. November bei Romrod in eine installierte Wildkamera getappt.

Das teilte das hessische Landesamt für Naturschutz am Freitag mit. Dass Goldschakale, die in Europa vor allem auf dem Balkan verbreitet sind, nach Norden wandern, komme demnach durchaus vor. Bisher seien die Tiere allerdings nur sehr vereinzelt in Deutschland nachgewiesen worden.

Fotos von Wolf, Fuchs und Waschbär

Zum ersten Mal überhaupt in Hessen war ein Goldschakal im August 2015 entdeckt worden. Ein Jäger hatte das Tier fotografieren können. Goldschakale sind deutlich kleiner und leichter als Wölfe und haben goldgelbes bis graues Fell.

Die Wildkamera, die nun einen zweiten Nachweis führte, war nach Angaben des Landesamts für Naturschutz für die Beobachtung von Wölfen nahe eines getöteten Muffelschafs installiert worden. Die Kamera habe in den darauffolgenden Tagen nicht nur Bilder des Goldschakals, sondern auch von einem Wolf, einem Fuchs und einem Waschbären geliefert. / dpa, lio

Wolf reißt drei Schafe in Poppenhausen

Untersuchungen eines Gutachters und des Labors für Wildtiergenetik in Gelnhausen hätten ergeben, dass die Schafe durch einen Wolf gerissen wurden. An den Tieren sei laut HLNUG eindeutig die DNA eines Wolfs nachgewiesen worden. 26 Wolfsichtungen in Hessen Bereits im April hatte den Angaben zufolge eine Wölfin im Kreis Fulda mehrere Schafe gerissen.

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Ein Flussregenpfeifer hat im Sommer bei Hünfeld an der Haune gebrütet und Junge großgezogen. Was viele mit einem Achselzucken zur Kenntnis nehmen dürften, ist für Vogelkundler eine kleine Sensation. Vermutlich war es die einzige Brut dieser Art im Landkreis. Und so hat der kleine Vogel mit seiner Entscheidung für Hünfeld ganz nebenbei einen Baustopp ausgelöst.

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