Kugelstoßerin Sara Gambetta verpasst WM-Finale von Doha um drei Zentimeter

03. Oktober 2019
Doha

Kugelstoßerin Sara Gambetta aus Schlitz-Rimbach im Vogelsbergkreis hat bei der Leichtathletik-WM in Doha das Finale nur ganz knapp verpasst. Die 26-Jährige vom SV Halle/Saale verpasste mit 18,01 Metern den Endkampf der zwölf Besten um drei Zentimeter.

Christina Schwanitz meisterte die Qualifikation hingegen gleich mit dem ersten Versuch. Die 33 Jahre alte Ex-Weltmeisterin vom LV 90 Erzgebirge kam am Mittwochabend auf 18,52 Meter und erreichte damit die siebtbeste Weite.

„Ich habe die Qualifikationsweite überstoßen und das mit dem ersten Versuch, das war das Ziel“, sagte Schwanitz, die zum fünften Mal bei einer WM am Start ist.

Überrascht war sie, dass es in dem gekühlten Khalifa-Stadion doch so kalt war: „Ich hätte es wärmer erwartet. Die meiste Zeit verschwendet man mit Aus- und Anziehen.“

Alina Kenzel aus Waiblingen schied unterdessen wie Sara Gambetta mit 17,46 ebenfalls aus. Erwartungsgemäß. Die beste Weite zeigte Danniel Thomas-Dodd aus Jamaika mit 19,32. / sar, dpa