Sonderausstellung zu Postkarten im Schlitzer Burgmuseum

16. April 2019
Schlitz

Eine Sonderausstellung zu Postkarten lockt seit Freitag Besucher ins Schlitzer Burgmuseum. Gezeigt werden Karten aus allen Epochen, überwiegend aus der Burgenstadt.

Die Postkarten zeigen Ausschnitte aus dem täglichen Leben, Berufen der Bürger, verschiedenen Sehenswürdigkeiten und anderes. Etwa 480 Postkarten zieren die Stellwände. Ergänzend dazu werden auch noch Kaltnadelradierungen von Walter Otterbein gezeigt.

Groß war der Kreis der Interessenten am Freitagnachmittag zur Ausstellungseröffnung. Bürgermeister Hans-Jürgen Schäfer sah man die Freude darüber an. Die Ausstellung, so Schäfer, habe man Günter Hedrich zu verdanken. Er hatte die Idee dazu. Auf den Postkarten sehe man, dass Schlitz eine lebendige Stadt sei, die sich weiterentwickelt habe, inklusive ihrer Veränderungen. Auch der Mensch sei in seiner Entwicklung nicht stehen geblieben.

Die Karten zeigen eine Vielzahl von Perspektiven, Gässchen, Straßen und Landschaften. Schäfer dankte den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Museums für ihre Arbeit, die Ausstellung zu ermöglichen. Die Ausstellungsobjekte stammen unter anderem von Famile Günter Hedrich, Anneliese Dern, Christel Tyler-Hedtrich und Margarete Hibinger.

Einige Postkarten können käuflich erworben werden. Museumsleiter Wilhelm Ziegler schloss sich den Worten seines Vorredners an. Ziegler freute sich über die Menschen, die den Mitarbeitern des Museums zur Hand gegangen sind und neue Ideen eingebracht haben. Die Ausstellung ist zu den üblichen Öffnungszeiten des Burgmuseums zu besichtigen. / sigi