Kripo ermittelt: Wohnhaus in Elm wird zum Raub der Flammen

28. April 2018
Elm

Lichterloh in Flammen stand am Samstag gegen 21 Uhr ein Wohnhaus in Elm. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an. Verletzt wurde niemand. Das Wohnhaus, bei dem es sich um die frühere Gaststätte „Henke“ handelt, war zuletzt von einer Familie bewohnt.

Hellrot erleuchtete der Wohnhausbrand den schwarzen Himmel. Das Feuer wurde von einem Nachbarn entdeckt, der gegen 21 Uhr am Samstag die Feuerwehr alarmierte. Die Sirene war weithin zu hören, der Brand war schon viele Straßen vor dem Einsatzort zu riechen.

Die Feuerwehren löschten die Flammen mit Hilfe einer Drehleiter über das offenstehende Dach und über die Fensteröffnungen. Aus Dach und Fenstern schlugen die Flammen. Das Innere glich einem Flammeninferno.

120 Einsatzkräfte aus den umliegenden Stadtteilen, zu denen auch Rettungskräfte gehörten, waren damit beschäftigt, die Löschwasserversorgung aufzubauen. Die Einsatzfahrzeuge parkten vom Ort des Geschehens, dem Elmer Bahnhof, bis hinunter an die Ortsdurchfahrt.

Bürgermeister Matthias Möller war vor Ort. Zahlreiche Nachbarn beobachteten das Geschehen aus sicherer Entfernung. Laut Polizei entstand ein Schaden von rund 70 000 Euro. Zur Brandursache konnte gestern noch keine Angabe gemacht werden, Brandstiftung wurde ebenfalls noch nicht ausgeschlossen.

Die Feuerwehrkräfte hielten die Nacht über Brandwache, um etwaige Glutnester zu löschen, auch am Sonntagnachmittag waren die Blauröcke noch vor Ort. Die Kripo hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Zeugenhinweise, die unter der Telefonnummer (06661) 96100 abgegeben werden können. / sab, jk