Bungalows auf den Malediven.
+
Ab ins Paradies? Für die Flitterwochen vielleicht keine gute Wahl.

Studie

Diese Flitterwochen-Ziele führen am häufigsten zu Scheidungen

  • Franziska Kaindl
    VonFranziska Kaindl
    schließen

Flitterwochen gehören einfach zu jeder Hochzeit dazu. Aber seien Sie vorsichtig bei der Wahl des Reiseziels – manche scheinen nämlich Scheidungen geradzu zu provozieren.

Wer einen guten Start in die Ehe und ein harmonisches Zusammensein genießen möchte, muss bei der Wahl des Flitterwochen-Ziels offenbar gut aufpassen. Manche Destinationen führen nämlich laut einer Studie häufiger zu Scheidungen als andere.

Flitterwochen: Erhöhte Scheidungsrate von Reiseziel abhängig?

Sandstrand*, Städtereise oder Safari? Das Portal Compare.bet hat 3.100 geschiedene oder getrennt lebende Paare aus der ganzen Welt nach ihrer Flitterwochen-Destination befragt. Die Ergebnisse dazu wurden im November 2020 veröffentlicht und lassen Urlaubsziele an tropischen Urlaubsorten mit viel Strand und Sonne eher schlecht dastehen. Tatsächlich scheinen solche paradiesischen Zustände ein frischvermähltes Paar eher wieder auseinanderzutreiben. Ob es die erdrückende Zweisamkeit auf einer einsamen Insel ist oder einfach der erste gemeinsame Urlaub, die den Beteiligten zu schaffen macht, ist nicht klar – genauso wenig, ob die Betroffenen das Flitterwochen-Ziel als Auslöser für die Scheidung sehen oder ob es sich einfach um Zufälle handelt. Trotzdem sollten Sie sich vielleicht bei der Wahl Ihres Reiseziels von folgenden Destinationen fernhalten.

Bei diesen Flitterwochen-Zielen ist die Scheidungsrate besonders hoch

  1. Malediven: 20 Prozent
  2. Marrakesch: 17 Prozent
  3. Bora Bora: 13 Prozent
  4. Bali: 10 Prozent
  5. Mauritius: 8 Prozent
  6. Lappland: 7 Prozent
  7. Santorin: 5 Prozent
  8. Venedig: 5 Prozent
  9. Dubrovnik: 4 Prozent
  10. Buenos Aires: 4 Prozent
  11. Cancún: 3 Prozent
  12. Bangkok: 1 Prozent
  13. Napa Valley: 1 Prozent
  14. Maui: 1 Prozent
  15. Nairobi: 1 Prozent

Auch interessant: Völlig neues Reisen wegen Corona? Was beim Urlaub 2021 im Trend ist.

Mehr Action statt Sandstrand? Flitterwochen mit geringen Scheidungsraten

Wie es scheint, sind Reiseziele, die potenziell mehr Action und Vielfalt bieten, ein besserer Garant für eine glückliche Ehe – so scheinen Städtetrips nach Bangkok oder Nairobi weniger Scheidungen hervorzurufen. Auch ein Ausflug ins Weinanbaugebiet Napa Valley ist offenbar besser als paradiesische Reiseziele. Oder aber Sie wählen ein Flitterwochen-Ziel, das gar nicht auf der Liste auftaucht – diese sind womöglich gänzlich vor Komplikationen gefeit. (fk) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Flitterwochen planen

Von Flitterwochen kann man aufgrund der Corona-Pandemie aktuell nur träumen – aber das muss Sie nicht vom Planen abhalten. Mit dem Handbuch „Ab in die Flitterwochen!“** (werblicher Link) sind Sie perfekt vorbereitet.

Lesen Sie auch: Ohne Mann in die Flitterwochen: Urlauberin postet skurrile Bilder.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

**Dieser Artikel enthält Affiliate-Links.

Das könnte Sie auch interessieren