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Thermen-Check 2022/2023: Die drei besten Thermalbäder Deutschlands liegen in Bayern

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Von: Franziska Kaindl

Die kalte Jahreszeit verlangt geradezu nach einem Ausflug in die warme Therme. Welche Bäder in Deutschland besonders zu empfehlen sind, zeigt der Thermen-Check 2022/2023.

Sie haben Lust, sich mal wieder so richtig bei einer Massage verwöhnen zu lassen? Dem kalten Winterwetter zu entfliehen und ein paar Stunden im warmen Thermalwasser zu genießen? Oder den Kreislauf mit einem Saunaaufenthalt in Schwung zu bringen? Ein Wellnessaufenthalt in der Therme verspricht eine wohlige Auszeit vom Alltag – gerade in den jetzigen Krisenzeiten. Die Auswahl an Erholungsbädern ist groß, daher hat das Buchungsportal Travelcircus einen Thermen-Check durchgeführt.

Die besten drei Thermen Deutschlands befinden sich in Bayern

Mit mehr als 400 Thermen und Wellnessbädern gibt es in Deutschland genug Möglichkeiten, sich eine Auszeit zu gönnen. Aber welche Therme ist nun die Beste? Das hat Travelcircus unter verschiedenen Gesichtspunkten analysiert. Zu den Kriterien gehören Ausstattung und das Preis-Leistungs-Verhältnis der Erholungsbäder sowie die Bekanntheit und Beliebtheit hinsichtlich der Kundenbewertungen auf Google und TripAdvisor. Die Ergebnisse zeigen: Die drei besten Thermen Deutschlands befinden sich in Bayern.

Die zehn besten Thermen Deutschlands im Überblick:

PlatzThermeBundesland
1.Therme ErdingBayern
2.Therme Bad WörishofenBayern
3.Obermain ThermeBayern
4.Das Leuze – MineralthermeBaden-Württemberg
5.Aqualand KölnNRW
6.Carolus-ThermeNRW
7.Badewelt SinsheimBaden-Württemberg
8.Kristall Palm BeachBayern
9.Bali ThermeNRW
10.Badeparadies SchwarzwaldBaden-Württemberg
Frau schwimmt in einem Pool.
Gerade in den Wintermonaten erfreuen sich Thermen großer Beliebtheit. © Imago

Die Spitzenposition hat sich die Therme Erding mit ihren 30 Saunen und fünf Dampfbädern gesichert. Gleichzeitig sorgt die Therme mit 27 abenteuerlichen Wasserrutschen und einem riesigen Wellenbad für genug Action. Gleich danach folgt die Therme Bad Wörishofen. Schon im letzten Jahr sicherte sich das Wellnessparadies im Allgäu den zweiten Platz – Besucher dürfen sich hier auf 15 Saunen und Dampfbäder freuen. Die Obermain Therme in Bad Staffelstein rundet die Top 3 ab. Gäste haben die Möglichkeit, sich in stolzen 25 Innen- und Außenbecken zu erholen oder einen Naturbadeteich zu erkunden. Hinzu kommen 14 verschiedene Saunen und Dampfbäder. Neben den Erholungsbädern in Bayern können aber auch einige Thermen in Baden-Württemberg oder Nordrhein-Westfalen überzeugen – darunter zum Beispiel „Das Leuze“ in Stuttgart oder das „Aqualand Köln“.

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Wie reagieren die Thermen auf die Energiekrise?

Die Energiekrise trifft nicht nur die Hotellerie oder Privathaushalte, sondern auch Thermen – sie sorgt für einen enorm verteuerten Betrieb und viele Erholungsbäder haben darum bereits vorübergehend einige Teilbereiche geschlossen. Der Deutsche Heilbäderverband fordert laut dem Online-Portal GEO rasche staatliche Hilfen, da Heilbäder für Tourismus, Wirtschaft und die medizinische Versorgung im ländlichen Raum von enormer Bedeutung seien. „Bei einer Gasmangellage droht den Thermen die Schließung, weil sie als ungeschützte Betriebe kategorisiert sind“, sagt auch Thomas Jahn vom Bayerischen Heilbäder-Verband e.V. in einer Mitteilung.

Die Therme Erding steht noch besser da, als andere Bäder. Sie wird aus der 63 Grad heißen Ardeo-Quelle in mehr als 2.000 Metern Tiefe gespeist. „Da sparen wir uns einiges an Heizkosten. Hinzu kommt, dass wir relativ wenig Frischwasser benötigen, das wir auf 34 Grad bringen müssten“, erklärte der Prokurist Markus Maier unserer Zeitung. Es sei weder ein Absenken der Wasser- und Saunatemperaturen noch eine Schließung von Saunen geplant, wie er Ende September 2022 mitteilte. Auch die Obermain Therme informiert auf ihrer Webseite, dass alle Saunen geöffnet seien.

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