Der Sicherheitsaspekt wird in Sotschi eine wichtige Rolle spielen. Foto: Yuri Kochetkov

Auch DOSB erhält Mail mit Terror-Warnung vor Sotschi

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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- Berlin (dpa) - Auch der Deutsche Olympische Sportbund hat eine Mail mit Warnungen vor Terror-Anschlägen bei den Winterspielen in Sotschi bekommen.

"Wir haben, wie das ungarische NOK, auf die allgemeine DOSB-Adresse mehrmals dieselbe Mail mit unspezifischen allgemeinen Warnungen erhalten. Es scheint sich um eine Rundmail zu handeln", erklärte DOSB-Sprecher Christian Klaue auf dpa-Anfrage.

Das Österreichische Olympische Komitee bewertet die Mail als "Fake", von Schweizer Seite hieß es, solche Mails kurz vor Winterspielen seien "normal". Das Internationale Olympische Komitee (IOC) betonte, es handele sich um eine Rundmail ohne konkrete Bedrohung.

Zuvor hatte das Nationale Olympische Komitee Ungarns (MOB) eine anonyme Terrordrohung bekanntgemacht. Die Drohbotschaft gegen Athleten sei per Mail in englisch und russisch an das MOB geschickt worden, sagte der Vorsitzende Zsolt Borkai der staatlichen ungarischen Nachrichtenagentur MTI.

Weitere Nationale Olympische Komitees aus Ländern, die an den Olympischen Spielen im russischen Sotschi vom 7. bis 23. Februar teilnehmen, hätten ähnliche Drohungen bekommen, behauptete Borkai.

Man müsse die Drohung "ernst nehmen" und habe deshalb die ungarische Antiterror-Einheit TEK alarmiert, sagte er weiter. Auch das Internationale Olympische Komitee (IOC) und die Organisatoren in Sotschi seien informiert worden.

TEK erklärte, sie prüfe den Vorfall und sei mit anderen Nationalen Olympischen Komitees in Kontakt. Vonseiten des russischen NOK habe es allerdings keinen Hinweis auf eine erhöhte Gefährdung gegeben.

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