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Jüngerer Maradona-Bruder verstorben - Todesursache steht wohl fest

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Von: Antonio José Riether

Hugo Maradona, der jüngere Bruder von Diego Armando Maradona, verstarb ebenfalls viel zu früh.
Hugo Maradona, der jüngere Bruder von Diego Armando Maradona, verstarb ebenfalls früh. © Franco Romano/imago-images

Etwas mehr als ein Jahr nach dem Tod von Diego Armando Maradona trauert dessen Familie um den jüngeren Bruder der Fußball-Legende.

Buenos Aires - Am 25. November vergangenen Jahres trauerte die Fußballwelt um einen der besten Spieler aller Zeiten, Diego Armando Maradona*. Nur dreizehn Monate nach dem Tod des legendären Argentiniers erschüttert die Familie der nächste Trauerfall. Wie italienische und spanische Medien vermelden, ist Hugo Maradona, der jüngere Bruder des Weltstars, an diesem Dienstag im Alter von 52 Jahren verstorben.

Diego Maradona: Jüngerer Bruder Hugo stirbt mit 52 Jahren - die Todesursache ist ähnlich

Den Berichten zufolge war die Todesursache ein Herzstillstand. Hugo Maradona wurde in dessen Haus in Monte di Procida, einer Gemeinde in der Provinz Neapel, gefunden. Bruder Diego verstarb vor dreizehn Monaten aufgrund eines Herzinfarktes.

Hugo war ebenfalls als Fußballprofi aktiv und spielte vorzugsweise im offensiven Mittelfeld. Der in Lanús geborene Argentinier startete seine Karriere in der Heimat bei Argentinos Juniors, ehe er 1987 im Alter von 18 Jahren zu seinem großen Bruder nach Neapel wechselte. Zunächst wurde er an Ascoli Calcio ausgeliehen, ehe es ihn nach einem Jahr nach Spanien zu Rayo Vallecano zog.

Hugo Maradona: Bewegte Karriere auf mehreren Kontinenten - seine Trainerkarriere blieb erfolglos

Nach mehr als 60 Spielen für die Madrider Vorstädter ging es für ein halbes Jahr nach Venezuela zu Deportivo Italia, ehe er nach Österreich transferiert wurde. Für Rapid Wien lief er in einer Halbserie allerdings nur dreimal auf, es blieb seine letzte Station in Europa. Auch ein halbjähriges Gastspiel beim Club Atlético Progreso in Uruguay blieb erfolglos.

Seine Karriere kam erst nach einem Wechsel nach Japan wieder in Schwung, für PJM Future, Avispa Fukuoka und Consadole Sapporo erzielte er eine Vielzahl an Toren. 1999 unterschrieb er noch einmal in der Heimat bei Club Almirante Brown, einem aus der Hauptstadt Buenos Aires, ehe er seine Laufbahn beendete.

Für die Nationalmannschaft bestritt er im Gegensatz zu seinem Bruder kein einziges Spiel, lief jedoch für die Jugendauswahl seines Landes auf. Nach seiner Karriere stand er zwei Jahre lang bei den Puerto Rico Islanders, einem ehemaligen puerto-ricanischen Fußball-Franchise der North American Soccer League. Allerdings reichte es nicht für einen Werdegang als Profi-Trainer. So coachte er in Italien noch unterklassige Teams, zuletzt betreute er 2018 Real Parete, einen Neuntligisten aus der Region Neapel. (ajr) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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