Das Ende des Kapitels Amin Younes (links) bei Eintracht Frankfurt naht.
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Das Ende des Kapitels Amin Younes (l.)bei Eintracht Frankfurt naht.

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Eintracht Frankfurt: Amin Younes steht vor endgültigem Abschied

  • Ingo Durstewitz
    VonIngo Durstewitz
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Eintracht Frankfurt bastelt final an einer Vertragsauflösung mit Amin Younes, der alle Parteien zustimmen sollen.

Frankfurt – Der Abschied von Amin Younes von Eintracht Frankfurt rückt näher und wird konkreter. Derzeit arbeitet der hessische Fußballbundesligist nach FR-Informationen an den letzten Details einer Auflösung des bis 30. Juni dieses Jahres datierten Leihvertrages. Die Trennung könnte nun rasch über die Bühne gehen.

Denn auch der 28 Jahre alte Ex-Nationalspieler, der bei der Eintracht in Ungnaden gefallen und seit Sommer freigestellt ist, wird aller Voraussicht nach seine Zustimmung zur Auflösung geben – genauso wie der SSC Neapel, Younes‘ Stammverein. Das Ziel des Kreativspielers soll die arabische Halbinsel sein. Der aufnehmende Klub muss den Deal freilich noch finalisieren, das könnte der einzige Haken an der Sache sein.

Eintracht Frankfurt: SSC Neapel stimmt dem Transfer von Amin Younes jetzt wohl zu

Und doch ist der endgültige Weggang nun doch sehr wahrscheinlich, weil der SSC Neapel als Rechtehalter mit dem Transfer einverstanden ist. Das war beim avisierten Wechsel des wuseligen Technikers zu Sivasspor nicht der Fall, weil der türkische Erstligist den Spieler nur bis Sommer ausleihen und sich dann eine nicht verbindliche Kaufoption sichern wollte. Dieses Risiko war Neapel freilich zu groß, weil die Italiener auf die Dienste des umstrittenen und gewiss nicht pflegeleichten Spielers keinen Wert mehr legen und kein Interesse daran haben, dass er im Sommer wieder ihre Farben trägt. Younes‘ Kontrakt bei Napoli läuft bis 2023, er zählt mit einem Gehalt von vier Millionen Euro zu den Gutverdienern.

Eintracht Frankfurt: Aymen Barkok mit positivem Corona-Test

In Frankfurt strich er nur rund die Hälfte ein, was er zu Beginn dieser Spielzeit jedoch nicht mehr einsehen wollte und auf eine beträchtliche Aufstockung seiner Bezüge pochte – ohne vertragliche Legitimation. Das Tischtuch zwischen den Verantwortlichen und dem Profi war alsbald zerschnitten, in der Mannschaft war Younes unten durch. Eine Basis für eine weitere gedeihliche Zusammenarbeit bestand nicht, zumal der Spieler auch mehrere Tage dem Training unentschuldigt fernblieb. Nun scheint die einst so verheißungsvolle Liaison definitiv beendet.

Das Ende des Kapitels Amin Younes bei Eintracht Frankfurt naht.

Derweil ist Mittelfeldspieler Aymen Barkok kurz vor Marokkos Auftaktspiel beim Afrika-Cup in Kamerun positiv auf Covid-19 getestet worden. Dem 23-Jährigen, teilte die Eintracht mit, gehe es aber trotz des Corona-Befundes gut. (Ingo Durstewitz)

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