Kölns Ismail Jakobs (l) und Frankfurts Timothy Chandler versuchen an den Ball zu kommen.
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Kölns Ismail Jakobs (l) und Frankfurts Timothy Chandler versuchen an den Ball zu kommen.

Klassenbuch

Eintracht Frankfurt mit Remis in Köln: Die Spieler in der Einzelkritik

  • Ingo Durstewitz
    vonIngo Durstewitz
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Eintracht Frankfurt spielt Remis in Köln und zeigte eine durchwachsene Leistung. Die Bewertung der Spieler in der Einzelkritik.

Gut dabei

Kein Eintrag

Ganz okay

Evan Ndicka: Verteidigte mit Bierruhe, spulte seinen Part routiniert herunter. Geglänzt hat freilich auch er nicht.

Frederik Rönnow: Mit guter Ausstrahlung, sehr verlässlich, das ist als chancenlose Nummer zwei ohne Spielpraxis schon mal einer Erwähnung wert. Hatte kaum Chancen, sich wirklich auszuzeichnen. Mit dem Fuß souverän.

Danny da Costa: Nach seiner Einwechslung gleich präsent, immer mit Zug nach vorne, leitete den Ausgleichstreffer ein. Komisch, dass er nicht von Beginn an ran durfte. Müde kann er ja nach Monaten auf der Bank nicht sein.

André Silva: Traf nicht immer die richtigen Entscheidungen, hätte einmal auf Dost in der Mitte passen müssen, schoss stattdessen weit vorbei (75.). Aber: Immer mit einer guten Idee, brillante Technik, stetiger Unruheherd.

Bas Dost: Hat den Ausgleich gemacht, im Stile eines echten Mittelstürmers, später noch mit einer ganz guten Chance aus Nahdistanz, aber bedrängt. Zuweilen unglücklich, mit zu vielen Hackentricks. Im Pech beim diskussionswürdigen Handspiel vor dem vermeintlichen 2:1 durch Hinteregger. Die Hitze in Köln hat dem Hünen zu schaffen gemacht.

So lala

Martin Hinteregger: Torschütze zum 2:1, aber nur fast, wurde zurückgepfiffen (siehe oben). Hielt die Abwehr zusammen, aber mit zu vielen langen Schlägen, keiner, der das Spiel aufbaut. Kennt man.

Djibril Sow: Auf einmal war er da und spielte den Flachpass zum Ausgleich durch Dost. Gut gemacht. Vorher aber wieder schwächelnd, zu hektisch, zu viele Rückpässe, zu wenig Produktives.

Stefan Ilsanker: Wirkte unbeholfen, nie weiß man wirklich, woran man ist. Licht wechselte mit Schatten, wie so oft.

Dominik Kohr: Kam rein und brachte sich gleich ordentlich ein. Viel mehr war nicht zu erwarten.

Schwächelnd

Timothy Chandler: Der eingewechselte da Costa hatte in kurzer Zeit mehr Aktionen als er, war mehr Mitläufer. Selten zu sehen, ohne nennenswerte Szenen. Geht besser.

Lucas Torro: Fiel selten auf, holte ein paar Kopfbälle, sonst zumeist im Leerlauf. Einige seltsame Fehlpässe, zu wenig Tempo.

Filip Kostic: Zuletzt formverbessert, nun wieder ein Rückfall. Ohne Power und Drive, quasi aus dem Spiel genommen, wirkt nicht mehr richtig zwingend und nicht mehr so einhundertprozentig entschlossen – warum auch immer.

Sebastian Rode: Rabenschwarzer Nachmittag: Übermotiviertes und in der Konsequenz dann sinnloses Foul an Uth, das zum Strafstoß und zum 0:1 führte. Anschließend von der Rolle.

Zu spät gekommen

Jonathan den Guzman dur

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