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Nächster Abgang fix: Eintracht-Profi wechselt zu Traditionsverein

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Von: Sascha Mehr

Erik Durm (Mitte) verlässt Eintracht Frankfurt.
Erik Durm (Mitte) verlässt Eintracht Frankfurt. © Jan Huebner/Imago

Bei Eintracht Frankfurt gibt es den nächsten Abgang. Ein langjähriger SGE-Spieler wechselt zu einem anderen Traditionsverein.

Frankfurt – Eintracht Frankfurt baut den Kader für die kommende Saison weiter um. Nach dem Zugang von Mario Götze und dem bevorstehenden Transfer von Lucas Alario, steht auch der nächste Abgang fest. Erik Durm wechselt in die 2. Bundesliga und schließt sich Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern an. Der FCK nach vier Jahren die Rückkehr in die Zweitklassigkeit geschafft, durch einen Erfolg in der Relegation gegen Dynamo Dresden.

Durm kam 2019 von Huddersfield Town zu Eintracht Frankfurt und absolvierte in drei Jahren 46 Pflichtspiele für die SGE. In der vergangenen Saison kam der Außenverteidiger zunächst noch sporadisch zum Einsatz, doch seit Anfang November vergangenen Jahres stand der 30-Jährige kein einziges Mal mehr auf dem Platz. Aus dem Kader für die K.o.-Phase der Europa League wurde Durm zudem gestrichen. Trainer Oliver Glasner setzt auf andere Profis, für den Weltmeister von 2014 war kein Platz mehr.

Eintracht Frankfurt: Erik Durm wechselt nach Kaiserslautern

Der Vertrag von Erik Durm lief bei Eintracht Frankfurt eigentlich noch ein Jahr bis zum 30. Juni 2023, doch seine Aussichten auf Einsätze wären auch in der kommenden Saison sehr schlecht gewesen. Nun also folgte der Schritt zum 1. FC Kaiserslautern, wo auf die Erfahrung des 30-Jährigen gesetzt wird. „Wir bedanken uns bei Erik für seinen Einsatz in den vergangenen drei Jahren und wünschen ihm viel Erfolg für seine künftigen Herausforderungen“, sagte SGE-Sportvorstand Markus Krösche zum Abgang Durms.

Lautern-Geschäftsführer Thomas Hengen zeigte sich froh, dass es mit einem Transfer von Erik Durm geklappt hat: „Wir freuen uns, mit Erik Durm einen Spieler verpflichten zu können, der nicht nur Qualität und Erfahrung mitbringt, sondern auch sehr variabel und auf allen Positionen auf der Außenbahn einsetzbar ist. Trotz seiner Erfolge hat er immer noch Ambitionen und aufgrund seiner Herkunft eine hohe Identifikation mit dem FCK.“

Eintracht Frankfurt: Durm freut sich auf Rückkehr in die Heimat

Erik Durm selbst freute sich auf ein neues Kapitel in seiner Laufbahn und die Rückkehr in die heimische Region: „„Auch wenn ich noch nie für den FCK gespielt habe, für mich fühlt es sich an wie nach Hause zu kommen. Der FCK war damals der Grund, warum ich angefangen habe Fußball zu spielen. Ich war früher mit meinen Eltern immer auf dem Betze und habe die Sympathie für den Verein nie verloren. Ich weiß was der FCK den Menschen hier bedeutet und werde alles dafür geben, dass wir eine erfolgreiche Saison spielen.“

Unterdessen wirft Eintracht Frankfurt das Personal-Roulette an: Ein Stürmer kommt, ein Spielmacher will gehen, Julian Weigl gerät ins Blickfeld. Außerdem hat SGE-Nezuzugang Mario Götze nur lobende Worte für seinen neuen Arbeitgeber und die Fans. (smr)

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