Gab sein Debüt für den FCA: Stürmer Ricardo Pepi.
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Gab sein Debüt für den FCA: Stürmer Ricardo Pepi.

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Eintracht Frankfurt: Angstgegner FC Augsburg am Scheidepunkt

  • Daniel Schmitt
    VonDaniel Schmitt
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Die bayerischen Schwaben gehen auf dem Transfermarkt in die Offensive, bangen vor dem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt aber um den Ligaerhalt.

Fürchten muss sich Fußballbundesligist Eintracht Frankfurt am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) eher nicht vor der gegnerischen Offensivpower des FC Augsburg - die bayerischen Schwaben, na klar, sie pimpen gerade ihr Attacke-Abteil auf, kaufen für viel Geld recht wenig Erfahrung ein.

Sie denken plötzlich global, vor allem amerikanisch, wissen neuerdings einen jungen, talentierten Angreifer, Ricardo Pepi, in ihren Reihen. Einen, der ganz schön was können soll am Ball, der aber auch ganz schön viel Erwartungen schultern muss mit seinen gerade erst 19 Jahren. Zudem zählen die zuletzt länger verletzten Stürmer Alfred Finnbogason und Florian Niederlechner gegen die Hessen wieder zum Kader. Aber fürchten, nun ja, eher nicht.

Eintracht Frankfurt: Gegner FC Augsburg ohne den einstigen SGE-Schreck

Das war mal anders: Da galt der FCA im Allgemeinen als Frankfurter Angstgegner und im Speziellen Marco Richter als personifizierter Alptraum. Tor um Tor schoss er, der Offensive, gefühlt ausschließlich gegen die Hessen und dann konsequent in jedem Spiel, was freilich nicht ganz den Tatsachen entspricht. Aber fünf sind’s immerhin in acht Partien. Doch Gefühl ist Gefühl, vor Marco Richter hatten sie stets Respekt in Frankfurt. Und wie es soll es anders sein, auch in dieser Saison traf er, der Führungstreffer am achten Spieltag, was Augsburg wenig half, denn Richter ist längst Profi in Berlin. Blöd gelaufen für den FCA.

Am Sonntag also werden die Gastgeber ohne ihren Eintracht-Schreck probieren müssen, die drei Punkte in der Fuggerstadt zu behalten - sie hätten es nötig mit Blick auf die Tabelle. Obwohl die Laune rund um den Klub erstaunlich gut ist, dank Pepi und Investorenkohle aus Übersee gar so etwas wie Aufbruchstimmung herrscht, zeichnet die Tabelle ein anderes, heikleres Bild für die Augsburger: 1:3-Niederlage bei der TSG Hoffenheim zum Jahresauftakt, nur 18 Punkte, Platz 16.

Eintracht Frankfurt: Gegner Augsburg in der Krise - doch der Coach bleibt optimistisch

FCA-Trainer Markus Weinzierl bleibt dennoch zuversichtlich. „Wir haben Qualität“, sagt er selbstbewusst, „wir müssen die Fehler aber möglichst gering halten und diese Stärken dann ins Spiel bringen.“ Der kommende Gegner, die Eintracht, habe vor Weihnachten zwar kräftig gepunktet, sie seien auch „eine gut abgestimmte Einheit“, aber: „Wir müssen einfach auf uns schauen.“ Wohl nicht die schlechteste Idee. (Daniel Schmitt)

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