Steven Zuber, Neuzugang von Eintracht Frankfurt.
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Steven Zuber, Neuzugang von Eintracht Frankfurt.

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Neuzugang fix: Eintracht verpflichtet Steven Zuber - Gacinovic geht nach Hoffenheim

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Eintracht Frankfurt hat den Transfer von Steven Zuber bestätigt. Mijat Gacinovic verlässt hingegen die SGE Richtung Hoffenheim.

  • Eintracht Frankfurt hat den nächsten Neuzugang verpflichtet
  • Steven Zuber kommt von der TSG Hoffenheim
  • Mijat Gacinovic verlässt die SGE

Frankfurt - Es hatte sich die letzten Tage angedeutet und ist nun offiziell: Nach Ragner Ache, der von Sparta Rotterdam kam, hat Eintracht Frankfurt den zweiten Neuzugang für die kommende Saison in der Fußball-Bundesliga verpflichtet. Von der TSG 1899 Hoffenheim kommt Steven Zuber an den Main. Der Mittelfeldspieler unterschreibt einen Vertrag über drei Jahre, bis zum 30. Juni 2023. Den genau anderen Weg geht Mijat Gacinovic, den es von der SGE in den Kraichgau zieht.

Eintracht Frankfurt: Zuber kommt aus Hoffenheim

Steven Zuber ist der Wunschspieler von Trainer Adi Hütter. Der Schweizer, mit einer kurzen Unterbrechung seit 2014 bei der TSG Hoffenheim, ist auf der linken Außenbahn zu Hause, kann aber auch auf der gegenüberliegenden Seite und in der Zentrale spielen. Außerdem ist er eine Alternative als Linksverteidiger. Mit dem Transfer von Zuber gewinnt Eintracht Frankfurt an Dynamik und Schnelligkeit über die Außenbahn, zudem strahlt der Schweizer Nationalspieler Torgefahr aus. In insgesamt 109 Bundesligaspielen traf Zuber 14 Mal selbst und bereitete weiter neun Treffer vor.

Verlassen hat Eintracht Frankfurt mit Mijat Gacinovic ein Spieler, der seit 2015 bei der SGE unter Vertrag stand und bei Mannschaftskollegen und Fans geschätzt wurde. Er absolvierte insgesamt  157 Pflichtspiele für die Adler und gehörte mit David Abraham, Makoto Hasebe und Timothy Chandler zu den dienstältesten Profis im Kader von Eintracht Frankfurt. Gacinovic zeigte immer unbändigen Willen und Leidenschaft, so richtig durchsetzen konnte er sich aber bei der SGE nicht. Seine Entwicklung stagnierte und Kritik kam immer wieder aufgrund seiner für einen Offensivspieler fehlenden Torgefahr auf. Nun versucht der Serbe bei der TSG Hoffenheim den nächsten Schritt in seiner Karriere zu machen.

Alexander Rosen,  TSG-Direktor Profifußball, über den Wechsel: „Ein bisschen Wehmut auf der einen, aber auch eine große Vorfreude auf der anderen Seite. Wir verlieren eine echte Konstante in unserem Kader, gewinnen aber einen hochspannenden Spieler mit einem Profil, das wir so zuletzt nicht hatten.“ Mit Gacinovic bekäme Hoffenheim einen variablen, technisch guten, laufstarken und schnellen Mittelfeldspieler, der der Mannschaft mit seinen Fähigkeiten sowohl im eigenen Ballbesitz als auch durch sein Pressing- beziehungsweise sein Gegenpressingverhalten viele Optionen gibt, wird Rosen auf der Homepage der TSG Hoffenheim zitiert. Steven Zuber bekommt von Alexander Rosen noch ein großes Lob mit auf den Weg zu Eintracht Frankfurt: „Steven hat bei uns Spuren hinterlassen und wird nicht nur als Fußballer in Erinnerung bleiben, sondern auch als Mensch.“

Eintracht Frankfurt: Mijat Gacinovic verlässt den Verein

Bei Eintracht Frankfurt herrscht Wehmut wegen des Abgangs von Gacinovic: „Im Team und Verein für seine zurückhaltende Art wie aufopferungsvolle Spielweise hoch angesehen, bringt Mijat für einen gestanden Bundesligaspieler alles mit. Nach intensiven und ehrlichen Gesprächen sind wir gemeinsam zu der Erkenntnis gelangt, dass ihm vielleicht ein Tapetenwechsel helfen könnte, um die entscheidenden Prozente aus sich herauszuholen. Dafür wünschen wir ihm den größtmöglichen Erfolg – solange es nicht gegen uns geht. Nicht zuletzt wegen seiner Glanzlichter im Pokalfinale, der Relegation oder in Rom hat Mijat bleibenden Eindruck hinterlassen und wird unabhängig davon, welches Trikot er trägt, einen Platz in unserer Eintracht-Familie haben“, sagte Sportdirektor Bruno Hübner auf der Homepage der SGE.

Gacinovic selbst bedankt sich für schöne fünf Jahre bei Eintracht Frankfurt: „Die Eintracht zu verlassen, ist wirklich die schwierigste Entscheidung meines Lebens. Ich war fünf Jahre hier und habe jedes einzelne genossen. Meine Familie und ich haben uns gefühlt wie zu Hause. Ich werde sicher irgendwann nach Frankfurt zurückkehren, um vielleicht nach der Karriere hier zu leben. Es hat richtig Spaß gemacht, der Verein hat mir viel gegeben. Danke für alles und auf Wiedersehen!“ (smr)

Doch wo wird der Neuzugang unter Hütter spielen? Zuber dürfte mehr als nur ein Kostic-Ersatz bei der Eintracht* sein. Unterdessen bietet der neue Stadionvertrag dem Frankfurter Bundesligist ungeahnte Möglichkeiten. Bald soll die Arena 20000 Stehplätze fassen und „Fußball für alle“ bieten. Kevin Trapp nimmt Stellung über die Gerüchte über einen Wechsel. *fr.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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