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Eintracht Frankfurt: Fredi Bobic wechselt zu Hertha BSC

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Von: Moritz Serif

Zur neuen Saison wird Fredi Bobic bei der Hertha anheuern.
Zur neuen Saison wird Fredi Bobic bei der Hertha anheuern. © Uwe Anspach/dpa

Die Katze ist aus dem Sack: Fredi Bobic verlässt Eintracht Frankfurt zum Saisonende.

Frankfurt/Berlin: Fredi Bobic wechselt innerhalb der Fußball-Bundesliga von Eintracht Frankfurt nach Berlin. Das gab die Hertha am Mittwoch bekannt und sorgte damit für ein Ende der anhaltenden Spekulationen. „Wir sind sehr erfreut, mit Fredi Bobic unseren Wunschkandidaten gewonnen zu haben“, sagte Präsident Werner Gegenbauer. „Ich freue mich, ab Sommer wieder Teil der Hertha-Familie zu sein“, sagte Bobic in der Club-Mitteilung.

Bobic folgt bei der Hertha auf Langzeit-Manager Michael Preetz, der seinen Posten im Januar angesichts der großen sportlichen Krise hatte räumen müssen. Für Bobic ist es eine berufliche Rückkehr an seinen Wohnort. Seit seiner Zeit als Hertha-Stürmer von 2003 bis 2005 lebt er mit seiner Familie in der Hauptstadt. Sein einstiger Mitspieler und heutiger Hertha-Trainer hatte sich schon lobend über Bobic geäußert. „Ich bin ein Fredi-Fan. Er ist ein guter Junge, ein ehrlicher Junge, ein richtig guter Mensch“, sagte Dardai.

Eintracht Frankfurt: Fredi Bobic wechselt zu Hertha BSC

In Frankfurt hatte Bobic als Sportvorstand große Erfolge gefeiert und mit diversen Transfers von Luka Jovic bis Ante Rebis für Furore gesorgt. Dem Klassenverbleib mit dem damaligen Trainer Niko Kovac folgte der zweifache Einzug ins Pokalfinale mit dem Triumph 2018 gegen den FC Bayern (3:1) an seiner ehemaligen und künftigen Wirkungsstätte im Berliner Olympiastadion. Anschließend sorgten die Frankfurter mit dem Erreichen des Halbfinals in der Europa League auch international für Aufsehen. Derzeit sind die Hessen auf Kurs Richtung erstmaliger Qualifikation für die Champions League.

Dennoch heuert Bobic nun bei einem aktuellen Abstiegskandidaten an, der seine ehrgeizigen Ziele auch mit den dreistelligen Millioneninvestitionen von Geldgeber Lars Windhorst bisher krachend verfehlt hat. Umsonst bekommen die Berliner Bobic nicht. Im Raum steht eine Millionenabfindung für die Eintracht, bei der der Europameister von 1996 noch einen Vertrag bis 2023 hatte. Hertha-Aufsichtsrat Jens Lehmann hatte kürzlich die finanziellen Rahmenbedingungen für den Wechsel als schwierig bezeichnet.(mse mit dpa)

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