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Eintracht vor Duell mit Freiburg: Glasner fordert Leistungssteigerung

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Von: Niklas Kirk

Oliver Glasner, Trainer von Eintracht Frankfurt.
Oliver Glasner, Trainer von Eintracht Frankfurt. © IMAGO/Jürgen Kessler

Vor dem Spitzenspiel im Breisgau herrscht bei Eintracht Frankfurt die Selbstkritik. Oliver Glasner und Markus Krösche sehen noch Luft nach oben.

Frankfurt – Die Nachbetrachtung des 3:0-Erfolgs von Eintracht Frankfurt gegen Schalke zeigt sich noch immer prägend für die Aussicht auf das Spiel am kommenden Mittwoch (25. Januar, 20.30 Uhr) in Freiburg. Das 3:0 kaschierte letztendlich doch einen Spielverlauf, der für die Eintracht mit Pfostenglück und den herausragenden Kevin Trapp und Jesper Lindström deutlich ungemütlicher hätte ausfallen können. Dass Rafael Borré zur Stelle ist, wenn man ihn braucht und der gelungene Einstand von Aurelio Buta zählen hingegen zu den positiven Ereignissen des Tages.

Um in der Liga in der Spur zu bleiben, hat Trainer Oliver Glasner also Grund genug, seine Mannschaft mit Blick auf das Duell Zweiter gegen Vierter mit einer Leistungssteigerung in die Pflicht zu nehmen. „Ich bin erleichtert über den guten Start, aber in der Höhe war es nicht verdient. Wir haben nicht unsere beste Leistung gezeigt“, räumte Glasner nach dem Spiel gegen Schalke ein und auch Sportvorstand Markus Krösche weiß: „Wir haben noch viel Arbeit vor uns.“

SC Freiburg vor dem Duell mit Eintracht Frankfurt: Zweiter Prüfstein innerhalb weniger Tage

Deutlich ungemütlicher fiel dagegen der Rückrundenstart für die Breisgauer aus. Der SC Freiburg hatte sich seine überraschend gute Position in der Bundesliga vor allem durch Heimstärke und eine solide Abwehr um Kapitän Christian Günter und Weltmeister Mathias Ginter verdient.

Den Titel „Zweitstärkste Abwehr der Liga“ verloren sie am Samstag bei der krachenden 0:6-Niederlage gegen wiedererstarkte Wolfsburger. Das Spiel gegen die Eintracht wird somit der zweite große Prüfstein zum Rückrundenauftakt, um sich wieder zu fangen und in der Spitzengruppe zu behaupten. Ein Anspruch, den SC-Trainer Christian Streich jedoch realistisch einzuschätzen weiß: „Ich habe die ganze Zeit gesagt, schaut, dass ihr alle mal den Ball flach haltet“, so der 57-Jährige gegenüber Sky. „Wir müssen wissen, wo wir herkommen. Es lief alles dermaßen für uns, viele knappe Spiele haben wir nicht verloren oder doch noch gewonnen. Wer alles hinter uns war, das war der vollständige Wahnsinn.“

Eintracht Frankfurt in der Rückrunde – Anspruchsvolle Wochen gleich zu Beginn

Die Anspruchshaltung bei Eintracht Frankfurt ist nach der verheißungsvollen Hinrunde eine andere. Um diese untermauern zu können, darf die Eintracht sich in den nächsten Wochen gleich mehrmals beweisen. Sei es in der Liga gegen Freiburg oder am Samstag (28. Januar) beim FC Bayern, der zumindest auf dem Papier aktuell von der Eintracht gejagt wird. Doch auch das potenziell unbequeme Pokal-Derby gegen Darmstadt und die Champions-League-Spiele gegen Neapel, sind mehr mit Konstanz als Pfostenglück und dem individuellen Können weniger Einzelner zu gewinnen.

Dafür bemerkte Oliver Glasner bereits vor der Partie gegen Schalke passend: „Wenn wir an unsere Leistungsgrenze gehen, haben wir gute Chancen, Spiele zu gewinnen. Ich will den Fußball sehen, der uns im vergangenen Jahr zum Erfolg gebracht hat.“ (nki)

Der benötigte Mannschaftsgeist bewies sich abermals in der Partie gegen Schalke, wo neben gestandenen Akteure, Aurelio Buta und Rafael Borré zum Ende der Partie den Unterschied machten. (nki)

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