Daichi Kamada von Eintracht Frankfurt trifft im Spiel gegen den SC Freiburg
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Daichi Kamada von Eintracht Frankfurt trifft im Spiel gegen den SC Freiburg

SGE

Eintracht Frankfurt rettet nach spätem Doppelschlag Punkt gegen Freiburg

Eine irre Partie mit einem glimpflichen Ende für Eintracht Frankfurt: Die SGE holt gegen den SC Freiburg nach einem 1:3-Rückstand doch noch einen Punkt. 

  • Eintracht Frankfurt rettet Punkt gegen SC Freiburg
  • Irres Spiel mit viel Tempo 
  • Kein Vorbeikommen an Freiburgs Keeper Schwolow

Frankfurt - Eintracht Frankfurt hat dank großer Moral die sechste Niederlage in Serie abgewendet, sich aber nicht für einen überlegenen Auftritt mit dem ersten Bundesliga-Sieg seit Anfang Februar belohnt. Nach einem unglaublichen Chancenwucher und einem Zwei-Tore-Rückstand retteten die Hessen am Dienstagabend beim 3:3 (1:1) gegen den SC Freiburg zumindest einen Punkt.

Vincenzo Grifo (28. Minute), der eingewechselte Nils Petersen (67.) und Lucas Höler (69.) trafen für die über weite Strecken klar unterlegenen, aber höchst effektiven Breisgauer. Die Tore von André Silva (35.), Daichi Kamada (79.) und Timothy Chandler (82.) reichten für die Frankfurter noch zum Unentschieden. Mit 29 Punkten bleiben die Hessen aber weiter auf Rang 14 der Fußball-Bundesliga.

Eintracht Frankfurt rettet Punkt gegen den SC Freiburg

Eintracht-Trainer Adi Hütter setzte erstmals in der Rückrunde auf zwei Stürmer in der Startelf - neben Silva durfte auch Bas Dost von Beginn an ran. Die ersten Minuten gehörten zwar den Gästen, bei denen die zuletzt angeschlagenen Robin Koch und Luca Waldschmidt mitwirken konnten. Richtig gefährlich wurde Freiburg zunächst aber nicht.

Ganz anders die Hessen, für die Filip Kostic (7./13.) gleich zweimal die Führung vergab. Auch Dost (21.), der von Sebastian Rode schön freigespielt wurde, zielte zu ungenau. Das rächte sich wenig später, als Grifo mit einem Schuss unter die Latte traf. Makoto Hasebe hatte noch leicht abgefälscht.

Die Eintracht ließ sich vom überraschenden Rückstand nicht beeindrucken und schlug durch Silva zurück. Der im vergangenen Sommer vom AC Mailand gekommene Portugiese staubte aus Nahdistanz per Kopf zu seinem sechsten Saisontor ab, nachdem Schwolow einen Schuss von Kamada zu kurz abgewehrt hatte.

Eintracht Frankfurt: Freiburgs Keeper Schwolow überragend

Frankfurt blieb am Drücker und hätte vor der Pause in Führung gehen können, doch Kostic (40.) und Kamada (43.) scheiterten an Schwolow. Auch nach dem Wechsel waren die Hessen sofort auf Betriebstemperatur. Silva (47.) verpasste mit einem Schuss aus 16 Metern nur knapp seinen zweiten Treffer.

Fast im Minutentakt erarbeitete sich das Hütter-Team nun Chancen. Doch die Abschlussschwäche war das größte Manko der Eintracht, die sowohl kämpferisch wie spielerisch überzeugte. Kamada (53.) brachte den Ball völlig frei aus zentraler Position nicht an Schwolow vorbei, ein Kopfball von Silva (55.) verfehlte das Ziel und Martin Hinteregger (56.) scheiterte ebenfalls am glänzend aufgelegten Schwolow.

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