Ist Andre Schürrle eine Option für Eintracht Frankfurt?
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Ist Andre Schürrle eine Option für Eintracht Frankfurt?

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Andre Schürrle sucht neues Team - ist Eintracht Frankfurt eine Option?

Eintracht Frankfurt sucht nach Verstärkungen. Ist Andre Schürrle, an dem letztes Jahr bereits Interesse bestand, eine Option?

  • Andre Schürrle ist auf dem Markt
  • Spartak Moskau zieht die Kaufoption nicht
  • Ist Schürrle eine Option für Eintracht Frankfurt?

Frankfurt - Andre Schürrle ist wieder auf dem Markt. Der Offensivspieler ist für die laufende Saison noch von Borussia Dortmund an den russischen Verein Spartak Moskau ausgeliehen, der Klub wird aber die vereinbarte Kaufoption nicht ziehen. „Es ist korrekt. Wir sind mit Andre einvernehmlich übereingekommen, die vertraglich vereinbarte Kaufoption nicht zu ziehen“, sagte Spartak-Sportdirektor Tomas Zorn bei „Bild“. Für Andre Schürrle fand er lobende Worte und sieht ihn aus herausragenden Fußballer, der eine Verstärkung für Spartak Moskau darstellt. Die geforderten sieben Millionen Euro Ablöse war der Verein aber trotzdem nicht bereit zu zahlen. 

Eintracht Frankfurt: Schürrle ab Sommer zu haben

Für Schürrle, der momentan an einer Knöchelverletzung laboriert, geht das Abenteuer Russland damit zu Ende. In der kommenden Spielzeit wird er wieder im Kader von Borussia Dortmund stehen. Dort hat er aber trotz gültigen Vertrags kein Zukunft. Der BVB kann Schürrle nicht noch einmal verleihen, sondern muss ihn verkaufen, da sein Arbeitspapier nur bis zum 30. Juni 2021 läuft. 

Für Spartak Moskau absolvierteAndre Schürrle in der russischen Premier Liga 13 Spiele und erzielte dabei einen Treffer. Er kam außerdem in der Qualifikation zur Gruppenphase der Europa League und im nationalen Pokalwettbewerb zum Einsatz. Zu Beginn hatte der 29-Jährige einen Stammplatz, den er aber nach einer Bronchitis Ende September verlor. Seitdem absolvierte er keine Partie mehr über die vollen 90 Minuten. Die letzten drei Spiele fehlte er dann wegen der bereits angesprochenen Knöchelverletzung.

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Der Berater von Andre Schürrle muss sich nun auf die Suche nach einem neuen Verein für seinen Schützling machen. Klar wird sein, dass der Offensivspieler bei seinem Gehalt ordentliche Zugeständnisse machen muss. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll er bei Borussia Dortmund etwa sieben Millionen Euro im Jahr verdienen. Dieses Gehalt wird ihm kein anderer Verein mehr zahlen. Natürlich kann Schürrle auch einfach seinen Vertag beim BVB aussitzen, dann dürfte es aber im kommenden Jahr ungleich schwieriger werden, einen neuen Arbeitgeber zu finden.

Eintracht Frankfurt: Ist Schürrle eine Option?

Könnte Andre Schürrle eine Option für Eintracht Frankfurt sein? Bereits im vergangenen Jahr soll der 29-Jährige auf dem Notizblock der SGE gestanden haben, wie die „Frankfurter Rundschau“ berichtete. Zwischenzeitlich sind sogar Gerüchte aufgekommen, dass sich der Spieler bereits auf dem Trainingsgelände von Eintracht Frankfurt befindet und den Medizincheck absolviert. Dies war bekanntlich nicht der Fall und Schürrles Berater dementierte dies damals auch vehement. 

Andre Schürrle würde gut in das System von Eintracht Frankfurt passen und könnte zum Beispiel Filip Kostic ersetzen, falls dieser den Verein im Sommer verlassen wird. Die Lücke, die Kostic auf der linken Außenbahn hinterlassen würde, könnte Schürrle 1:1 ausfüllen. Der gebürtige Ludwigshafener hat seine Stärken im Drang zum Tor und der enormen Schnelligkeit. Die Frage wird aber sein, ob Schürrle noch genug im Tank hat, um Eintracht Frankfurt zu verstärken und mittelfristig weiterzuhelfen. Seit seinem Abgang aus Wolfsburg 2016 geht es bergab in seiner Karriere. Weder bei Borussia Dortmund, noch beim FC Fulham konnte er sich durchsetzen und Spartak Moskau ist ebenfalls nicht restlos überzeugt von seinen Qualitäten. Bei einem leistungsorientierten Vertag könnte Eintracht Frankfurt das Risiko unter Umständen eingehen, nur darf bezweifelt werden, dass der Spieler solch ein Arbeitspapier unterzeichnen wird.

(smr)

Unterdessen verlässt wohl ein Talent Eintracht Frankfurt im Sommer. Lucas Torro hat das Interesse eines ambitionierten Zweitligisten auf sich gezogen.

Während große Vereine noch immer Spieler kaufen können, machen sich kleine ernsthafte Sorgen. Die Corona-Krise bedroht einige Frankfurter Vereine, sagen verantwortliche.

Die Gerüchteküche brodelt. Laut eines Medienberichts ist Eintracht Frankfurt an Mohammed Kudus interessiert*. Der 19 Jahre alte Shootingstar hat jedoch das Interesse mehrerer europäischer Top-Klubs auf sich gezogen. 

Kevin Trapp ist bei Eintracht Frankfurt gesetzt. Sein Konkurrent Frederik Rönnow wird den Verein deshalb vermutlich verlassen. Wer könnte der Nachfolger im Tor von Eintracht Frankfurt werden?

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