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Eintracht-Frankfurt-Trainer Glasner ist „sehr gespannt“ auf die letzten Tage des Transferfensters

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Von: Johannes Skiba

Nur noch ein paar Tage ist das Transferfenster in der Bundesliga geöffnet. Eintracht Frankfurt war bislang nicht so aktiv wie erwartet.

Frankfurt – Die Transferperiode im Januar lief für Eintracht Frankfurt bedeutend ruhiger als es zu Beginn der Wechselphase prognostiziert wurde. Mit Paxten Aaronson (19) und Simon Simoni (18) präsentierte die SGE zwei junge Perspektiv-Neuzugänge. Verteidiger Jerome Onguene war der bislang einzige Kaderspieler, der Frankfurt verließ.

Die Spekulationen um eine Kettenreaktion durch vorzeitige Abgänge von Leihspieler Luca Pellegrini oder Evan Ndicka, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, sowie das Interesse aus Südamerika an Rafael Santos Borré und Lucas Alario bewahrheiteten sich nicht. Oliver Glasner äußerte sich gegenüber der Bild dazu mit einem Augenzwinkern: „Anfang Januar hatte ich ja Angst, ob wir mit elf Mann auflaufen könnten.“

Eintracht Frankfurt Trainer Oliver Glasner fotografiert beim Fußball Bundesliga Spiel Eintracht Frankfurt gegen den FC S
Eintracht Frankfurt-Trainer Oliver Glasner beobachtete die letzten Tage des Januar-Transferfensters genau. © Schmidt/imago

Weitere Winter-Transfers bei Eintracht Frankfurt: Glasner lässt sich überraschen

Noch ist das aktuelle Transferfenster aber nicht geschlossen. Eintracht-Frankfurt-Trainer Glasner kann daher nichts ausschließen: „Jetzt bin ich sehr entspannt. Es kann zwar immer was passieren, aber ich erwarte keine großen Änderungen – vor allem keine Abgänge mehr.“ Die Entscheidungsgewalt für einen Transfer auf den letzten Metern liegt wie gewohnt bei Sportvorstand Markus Krösche.

Doch der Fokus scheint sich in Hinblick auf Neuzugänge auch für den Strippenzieher Krösche so langsam auf den Sommer zu verschieben. Die wahrscheinlichen Abgänge von Ndicka und Kamada werden für Bewegung im Kader der Frankfurter sorgen. Ganz unabhängig dieser Personalien gilt hingegen das Interesse am Ecuadorianer William Pacho von Royal Antwerpen.

Sommer-Neuzugang Buta endlich neue Option für Eintracht Frankfurt

Dennoch verzeichnet Eintracht Frankfurt im Prinzip einen weiteren Neuzugang. Aurélio Buta, der im Sommer ebenfalls aus Antwerpen kam, ist endlich in Frankfurt angekommen. Eine hartnäckige Knieverletzung verhinderte einen Pflichtspiel-Einsatz im vergangenen Jahr. Bei seinem Debüt gegen Schalke am vergangenen Samstag (21. Januar) traf der portugiesische Schienenspieler prompt und ist nun eine weitere Alternative im gut aufgestellten Kader der SGE. (jsk)

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