Pierre-Emile Hojbjerg von Southampton (l) und Jorge Mere aus Köln kämpfen um den Ball.
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Pierre-Emile Hojbjerg von Southampton (l) und Jorge Mere aus Köln kämpfen um den Ball.

SGE

Transfers: Diese zehn Verteidiger passen zu Eintracht Frankfurt

  • Sascha Mehr
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Die Planungen für die kommende Saison laufen und die Eintracht hat Bedarf in der Abwehr. Wir haben zehn Verteidiger, die passen könnten.

  • Vereine planen die kommende Saison
  • Eintracht Frankfurt hat Bedarf in der Defensive
  • Zehn Abwehrspieler, die zur SGE passen würden

Frankfurt - Die Planungen für die kommende Saison laufen auf Hochtouren und die Vereine schauen sich nach möglichen Verstärkungen um. Bei Eintracht Frankfurt könnte der Abgang von Kapitän David Abraham bevorstehen, der seine Karriere in der argentinischen Heimat beenden will und eine Vertragsverlängerung von Marco Russ ist noch unklar. Sollten beide Akteure gehen, benötigt Eintracht Frankfurt Zuwachs auf der Innenverteidiger-Position. Verstärkungen könnte die Mannschaft zudem auf den defensiven Außen gebrauchen. Wir haben zehn Verteidiger aufgelistet, die gut zu Eintracht Frankfurt passen würden.

Eintracht Frankfurt: Jorge Mere wäre Verstärkung

Jorge Mere (1. FC Köln): Der Innenverteidiger ist amtierender U21-Europameister mit Spanien und gilt in seinem Heimatland als großes Talent. Beim 1. FC Köln stagniert seine Entwicklung seit einem Jahr. Sebastian Bornauw und Rafael Czichos hatten die Saison klar die Nase vorne. Czichos ist nun verletzt, aber mit Toni Leistner steht ein weiterer Abwehrmann im Kader, der konstanter und stabiler spielt als der Spanier. Bei Eintracht Frankfurt könnte Mere neben einem erfahrenen Martin Hinteregger zur alten Form zurückkehren und seine Entwicklung weiter nach vorne treiben. Ein Mere in Topform wäre eine echte Verstärkung für die SGE.

Tin Jedvaj (FC Augsburg): In Leverkusen konnte sich der Kroate nicht durchsetzen, in Augsburg ist er aber eine wichtige Stütze in der Defensive. Jedvaj spielt Innenverteidiger, kann aber auch sehr gut auf einer der Außenverteidiger-Positionen agieren. 

Marvin Plattenhardt (Hertha BSC): Der ehemalige deutsche Nationalspieler befindet sich seit längerer Zeit im Formtief. Die Leistungen, die ihn für Bundestrainer Löw interessant gemacht haben, kann er in Berlin einfach nicht mehr abrufen. Das ist womöglich seinen vielen Verletzungen in den letzten zwei Jahren und der ständigen Unruhe im Verein geschuldet. In einem neuen Umfeld könnte er wieder aufblühen.

Eintracht Frankfurt: Ablösefreier Knoche ein Kandidat?

Robin Knoche (VfL Wolfsburg): Ein baumlanger und zweikampfstarker Innenverteidiger, dessen Vertrag zum Saisonende ausläuft. Wolfsburg bietet ihm nur eine Verlängerung zu deutlich reduzierten Bezügen an. Mit ihm würde sich Eintracht Frankfurt eine Macht in der Luft holen und einen Spieler, der auch im gegnerischen Strafraum brandgefährlich ist bei Standards.

Philipp Max (FC Augsburg): Der Außenverteidiger ist einer der besten Vorlagengeber der Bundesliga. Gefürchtet sind außerdem seine direkten Freistöße. Er dürfte einiges Kosten, aber mit Philipp Max hätte Eintracht Frankfurt ein deutliches Upgrade auf der Außenverteidiger-Position. 

Matija Nastasic (FC Schalke 04): Der Serbe ist ein Anführer und würde die Qualität in der Innenverteidigung deutlich steigern. Durch mehrere Verletzungen nicht immer erste Wahl bei Schalke, mit erst 27 Jahren aber im beten Fußballeralter. Nastasic zeichnet sich vor allem durch robuste Zweikampfführung und Flexibilität aus. 

Ludwig Augustinsson (SV Werder Bremen): Der Linksverteidiger spielt seit drei Jahren an der Weser und ist von Beginn an Stammspieler. Der Schwede wurde immer wieder von Verletzungen gebeutelt und absolvierte deshalb in der laufenden Saison erst acht Bundesligaspiele. Bei einem Bremer Abstieg wäre der Nationalspieler günstig zu haben und ein starker Konkurrent für N‘Dicka als Linksverteidiger. 

Eintracht Frankfurt: Weiser würde ein Upgrade bedeuten

Mitchell Weiser (Bayer 04 Leverkusen): Die Karriere des Rechtsverteidigers ist ein Auf und Ab. Beim FC Bayern München konnte er sich nicht durchsetzen, bei Hertha BSC wurde er zum Leistungsträger und aktuell ist er bei Bayer Leverkusen lediglich Mitläufer. Ihm wird ein immenses Talent bescheinigt, das er aber nur selten abrufen kann. Bei Eintracht Frankfurt könnte er wieder an seine Leistungen aus Berliner Tagen anknüpfen. 

Marvin Friedrich (Union Berlin): Der ehemalige Augsburger ist eine Kostante in der Defensive des Aufsteigers und maßgeblich am Erfolg beteiligt. Mit seinen erst 24 Jahren hat der gebürtige Hesse noch Luft nach oben und wäre zudem günstig zu bekommen. Schlägt Eintracht Frankfurt zu?

Christopher Lenz (Union Berlin): Der gebürtige Berliner wurde bei Hertha BSC ausgebildet und fand über die zweite Mannschaft von Borussia Mönchengladbach den Weg zurück in die Hauptstadt, mit einer kurzen Zwischenstation bei Holstein Kiel. In seinem ersten Bundesligajahr zeigt der Außenverteidiger starke Leistungen und hat sich dadurch für höhere Aufgaben empfohlen.

Von Sascha Mehr

Unterdessen verzichten die Profis von Eintracht Frankfurt auf Gehalt in der Corona-Krise. Durch Corona stürzen die Marktwerte der Spieler von Eintracht Frankfurt in den Keller.

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