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Lucas Alario tendiert zur Eintracht: Zieht die SGE die Ausstiegsklausel?

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Von: Sascha Mehr

Wechselt Lucas Alario zu Eintracht Frankfurt?
Wechselt Lucas Alario zu Eintracht Frankfurt? © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Sascha Walther

Eintracht Frankfurt ist auf der Suche nach einem Angreifer und hat Lucas Alario im Visier. Der Stürmer tendiert ebenfalls zur SGE.

Frankfurt – Eintracht Frankfurt plant den Kader für die kommende Saison und will vor allem im Angriff noch nachlegen. „In der Offensive wird auf jeden Fall etwas passieren. Wir brauchen Spieler, die am Sechzehner, auf engsten Raum unter Druck Lösungen haben. Wie viele Spieler überhaupt kommen, hängt davon ab, wer uns noch verlässt“, bestätigte Sportvorstand Markus Krösche zuletzt in einem Interview mit der Sport-Bild.

Eintracht Frankfurt sucht weiteren Stürmer

Ein Angreifer, der im Visier von Eintracht Frankfurt steht, ist Lucas Alario von Bayer 04 Leverkusen. Der Argentinier ist hinter Patrik Schick nur zweite Wahl bei der „Werkself“ und saß oftmals lediglich auf der Bank in der abgelaufenen Spielzeit. Mit einem Wechsel erhofft sich der 29-Jährige mehr Einsätze, in denen er sich beim argentinischen Nationaltrainer für den WM-Kader empfehlen kann. In der vergangenen Saison kam Alario zwar auf 27 Bundesligaspiele, stand aber nur fünfmal in der Startelf.

Neben Eintracht Frankfurt sollen auch Betis Sevilla und der FC Villarreal aus Spanien Interesse an einer Verpflichtung Alarios zeigen. Die SGE soll im Poker um den Stürmer jedoch sehr gute Karten besitzen, denn wie das Kicker-Sportmagazin berichtet: Demnach tendiert der Argentinier zu einem Wechsel an den Main. Ein starkes Argument von Eintracht Frankfurt scheint vor allem auch die Teilnahme an der Champions League sein, die durch den Sieg in der Europa League erreicht wurde.

Eintracht Frankfurt: Kommt Lucas Alario für 6,5 Millionen Euro zur SGE?

Lucas Alario besitzt bei Bayer Leverkusen eine Ausstiegsklausel in Höhe von 6,5 Millionen Euro. Für diesen Betrag könnte die SGE zuschlagen und den Stürmer verpflichten. Für Alario sprechen seine Erfahrung und sein Torinstinkt, den der in den vergangenen Jahren nachgewiesen hat. Außerdem benötigt er keine Eingewöhnungszeit, denn er spielt bereits seit mehreren Jahren in der Bundesliga. Nachteil ist sein Alter, denn Alario wird in diesem Jahr bereits 30 Jahre alt. Er besitzt damit keinen hohen Wiederverkaufswert. Zudem ließen seine Quoten in der vergangenen Saison deutlich nach, was die Tore angeht.

Unterdessen kündigte Sportvorstand Markus Krösche weitere Transfers bei Eintracht Frankfurt an – und nannte auch direkt den Mannschaftsteil. Die Spieler von Eintracht Frankfurt haben sich durch den Europa-League-Erfolg ins Rampenlicht gespielt – und ihre Marktwerte teils deutlich verbessert. (smr)

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