Ab durch die Mitte! Beim Paulustor gilt das aber nicht. Denn dort fahren die Autos: Laurenz (links), Daniel und Larissa testen den Fußgängerdurchgang.
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Ab durch die Mitte! Beim Paulustor gilt das aber nicht. Denn dort fahren die Autos: Laurenz (links), Daniel und Larissa testen den Fußgängerdurchgang.

Ab durch die Mitte

Wir stellen die Routen der virtuellen RhönEnergie-Challenge vor – heute: die RhönEnergie-Route

  • Laurenz Hiob
    vonLaurenz Hiob
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Auf den Spuren der klassischen Challenge – so könnte die RhönEnergie-Route überschrieben werden. Das ist eine von 14 Routen, die die Veranstalter der virtuellen RhönEnergie-Challenge vorbereitet haben. Mit der App Komoot und den Informationen auf der Website beginnt das Vergnügen.

Fulda - Der Startpunkt ist der Parkplatz am Rosenbad. Von dort geht’s durch die Altstadt, die Dalberg- und Rabanusstraße hoch zum Bahnhof und von dort – entlang des Schlossgartens – durch das Paulustor zurück in Richtung Altstadt. Gut fünf Kilometer, die immer wieder Teile der klassischen Strecke der RhönEnergie-Challenge beinhalten.

Zuvor haben wir übrigens schon die RhönSprudel-Strecke, bei 150 Höhenmeter fällig sind, sowie den den Klinikum-Track, bei dem man mit den Störchen laufen kann, vorgestellt.

Bei RhönEnergie-Route ist Vorsicht geboten, dass man aus Gewohnheit nicht aus Versehen doch auf die klassische Route abbiegt und immer ein Auge auf den Verkehr hat. Darauf weist der Veranstalter ausdrücklich im Booklet hin, das auf dessen Website heruntergeladen werden kann:

Anmeldung

14 Strecken haben die Veranstalter in der Region ausgewiesen. Alle sind in der Tracking-App „komoot“ angelegt, die von Challengern kostenfrei genutzt werden kann. Jedem Läufer steht es aber frei, andere Routen zu laufen.

Gewertet werden alle Strecken über sechs Kilometer, die gemeldete Starter zwischen dem 1. und 30. September auf der Meldeplattform hochladen. Jeder Läufer darf insgesamt vier Strecken einstellen. Strecken darüber hinaus werden nicht gewertet. Eine Registrierung für die virtuelle RhönEnergie Challenge ist auf der Internetseite der Challenge bereits möglich. Jeder muss sich einzeln registrieren, startet aber wie gewohnt für sein Unternehmen, seinen Verein oder seine Schule.

Auf der Homepage unter rhoenenergie-challenge.de steht ein digitales Booklet mit Informationen und den 14 Strecken zur Verfügung, ferner eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Upload der Tracks. Eine Startgebühr wird nicht erhoben.

„Teilnehmer dürfen wie alle anderen Fußgänger unter Berücksichtigung der Straßenverkehrsordnung die Gehwege nutzen. Es gibt keine Absperrmaßnahmen oder andere Vorkehrungen für eine Nutzung mit sportlichen Ambitionen.“

Außerdem schreibt der Veranstalter ganz deutlich, dass „die Strecke an den Samstagen im September zwischen 10 und 17 Uhr nicht im Rahmen der virtuellen RhönEnergie-Challenge absolviert werden darf“.

Das Schöne der virtuellen Challenge ist allerdings, dass nach den 14 Routen nicht Schluss ist. Jeder darf eigene Routen ergänzen; alle Strecken ab sechs Kilometern können mit der App hochgeladen werden und gehen in die Wertung.

Da kann also die eigene Lieblingsstrecke gelaufen werden und die 14 vorgeschlagenen Routen können abgeändert werden, denn die App kontrolliert die Distanz, aber eben nicht den gelaufenen Weg. Warum also nicht auf der persönlichen 15. Route den Schlossgarten mit der Aue verbinden?

FZ-Spendenaktion

Die RhönEnergie-Challenge ist nicht nur ein Laufevent für jedermann, sie dient dem guten Zweck. Zwei Euro der Startgebühr gingen in jedem Jahr an die Spendenaktion unserer Zeitung „Ich brauche Deine Hilfe“, mit deren Erlösen regionale Hilfsprojekte unterstützt werden. Rund 14 000 Euro kamen jährlich durch die Challenge zusammen.

„Wir möchten natürlich nicht, dass diese Spenden wegbrechen“, argumentiert Andreas Nann vom Veranstalter A.N.S. Deshalb hofft man, dass pro Starter eine freiwillige Spende von zwei Euro überwiesen werde, selbst wenn die Startgebühr in diesem Jahr entfalle. Unternehmen, die diese Spende für ihre Mitarbeiter übernehmen möchten, haben die Möglichkeit, die Summe unter dem Verwendungszweck „RhönEnergie Challenge“ zu überweisen.

Eine Spendenquittung kann unter der Nummer (0661) 280107 angefordert werden.

Die Spendenkonten:

Sparkasse Fulda, IBAN: DE 57 530 501 80 000 00 15 284

VR Genossenschaftsbank Fuld, aIBAN: DE 25 530 601 80 000 00 10 472

Lesen Sie hier: Genossenschaftsbanken können sich nicht versammeln - und Coronavirus macht Probleme

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