Luchs Lupo, das Maskottchen der Lauterbacher Luchse
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Luchs Lupo, das Maskottchen der Lauterbacher Luchse, darf zum Saisonauftakt natürlich nicht fehlen.

Finalturnier als Saisonziel

Eishockey: Lauterbacher Luchse starten am Sonntag mit einem Heimspiel

  • Sabine Kohl
    vonSabine Kohl
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Am Sonntag starten die Luchse Lauterbach mit einem Heimspiel gegen die Löwen Frankfurt in die Hessenliga-Saison. Bully in der Eissporthalle ist um 18 Uhr. Mit einem Sieg soll das Saisonziel Finalturnier in Angriff genommen werden.  

Lauterbach - Der EC-Lauterbach-Vorsitzende Manfred Naumann sieht seine Luchse trotz kurzer Saisonvorbereitung – erst seit Anfang Oktober wird auf dem Eis trainiert – unter Anleitung des neuen Trainers Thomas Berndaner in guter Form. „Neben Aiden Reilly verstärkt uns mit Tavish Davidson ein weiterer Kanadier. Außerdem konnten wir Stürmer Michael Kuhn gewinnen“, freut sich Naumann. Der 25-jährige Kuhn kommt aus Pegnitz, hat langjährige Oberliga-Erfahrung und spielte sogar eine Saison in der zweiten Eishockey-Liga.

Gerne würde der Verein noch einen dritten Kontingent-Spieler entweder aus Nordamerika oder Europa verpflichten, doch die Suche gestaltet sich nicht einfach. „Der Spielermarkt ist leergefegt, jemand Passenden für uns zu finden, ist schwierig“, sagt Naumann.

EC Lauterbach: Hygienekonzept wurde in Testspiel bereits erprobt

Passend ist dagegen das vom EC Lauterbach erarbeitete Hygienekonzept für die Eissporthalle, das beim Testspiel gegen Würzburg bereits erprobt wurde. „Das einzige, was uns ein bisschen Sorgen macht, ist die Gaststätte. Da versammeln sich nach den Spielen oft Spieler und Fans. Jetzt dürfen aber maximal 30 Leute rein. Da müssen wir etwas aufpassen“, erläutert Naumann die Situation.

Zu feiern soll es am Sonntag einen Sieg über die Löwen Frankfurt geben. „Wenn wir ins Final-Four-Turnier wollen, muss ein Sieg drin sein“, betont der EC-Vorsitzende. Generell glaubt Naumann, dass die Zuschauer in Lauterbach in dieser Saison wieder hochkarätigeres Eishockey zu sehen bekommen. „Wenn wir unseren Sport hier attraktiv halten wollen, müssen wir uns wieder höherklassig orientieren“, stellt Naumann fest. In dieser Saison bereits nach der Hessenliga-Meisterschaft zu greifen, hält er allerdings für etwas ambitioniert. Andererseits: „Die Turnierform hat ihre besonderen Reize, da weiß man nie, was passiert. Ich denke, es wird eine spannende Saison.“ Deshalb hofft Naumann, dass die Spielzeit auch ein reguläres Ende findet: „Wir sind vor Corona nicht gefeit, aber ich hoffe, dass die Politik den Amateursport weiter zulässt.“

Neben der Hessenliga treten die Luchse im Hessenpokal an, den der neu gegründete Hessische Eishockeyverband wieder aufgenommen hat. Hier treffen die Luchse in der Gruppenphase auf Bad Nauheim und Wallernhausen.

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