Paul Hohmann kehrt zurück in die Region: Nach zwei Jahren beim SV Leusel und dem 1. FC Schwalmstadt wird der Mittelfeldspieler kommende Saison für Gruppenligist FT Fulda die Schuhe schnüren.
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Paul Hohmann kehrt zurück in die Region: Nach zwei Jahren beim SV Leusel und dem 1. FC Schwalmstadt wird der Mittelfeldspieler kommende Saison für Gruppenligist FT Fulda die Schuhe schnüren.

Gruppenligist mit nächstem Baustein

FT Fulda: Paul Hohmann kehrt zurück

  • Ralph Kraus
    vonRalph Kraus
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FT Fulda bastelt weiter fleißig an einem schlagkräftigen Kader: Für die kommende Saison hat nun auch Paul Hohmann seine Zusage gegeben. Der 31-Jährige wechselt aus der Schwalm zum Gruppenligisten.

Fulda - Nach Jan-Henrik Wolf, Jan Rummel (beide SG Barockstadt), Louis Winkow (TSV Künzell) sowie den Müller-Brüdern Benedikt Müller (FC Eichenzell) und Vincent Müller (SG Magdlos) ist Hohmann der sechste Neuzugang bei den „Turnern“, denen aber auch einige Abgänge gegenüber stehen: Marius Link (Spielertrainer TSV Bachrain), Dominik Möller (wohl zum TV Neuhof), Romeo Sanchez Gonzales (SV Welkers), Timo Zimmermann (Ziel unbekannt) und Student Marius Gropp (zurück in seine Heimat nahe Hanau) verlassen den Verein.

Paul Hohmanns Rückkehr nach Fulda

Für Paul Hohmann ist es nach zwei Jahren die Rückkehr: Im Sommer 2018 hatte er die Region Fulda Richtung SV Leusel (Gruppenliga Gießen/Marburg) verlassen und war zuletzt eineinhalb Jahre beim Ex-Verbandsligisten
1. FC Schwalmstadt am Ball. „Ich bin weggegangen, weil ich meine Frau kennengelernt habe und nach Alsfeld gezogen bin. Wir haben damals gebaut und ich wollte fußballerisch etwas herunterfahren, weil ich durch die Situation sportlich nicht mehr so viel Aufwand betreiben konnte. Über meinen Schwiegervater kam der Kontakt nach Leusel zustande und als wir mit dem Bau fertig waren, bin ich nach Schwalmstadt gewechselt“, erklärt Hohmann. Dass er nun nach Fulda zurückkehrt, obwohl er weiterhin in Alsfeld wohnt, hat zwei Gründe: „Einerseits werde ich mich beruflich verändern und in Fulda arbeiten. Dazu hat Jan-Henrik Wolf eine wichtige Rolle gespielt.“ Wolf ist einerseits ein dicker Kumpel Hohmanns, andererseits aber auch der Bruder seiner Frau und somit sein Schwager. Gleichzeitig ist Wolf auch noch Trauzeuge der Hohmanns.

Dreistündiges Gespräch zur Vorbereitung

„Ein weiterer Aspekt war, dass ich ein überragendes Gespräch mit Romeo Andrijasevic und den Vorstandsmitgliedern von FT hatte. Das erste Treffen hat knapp drei Stunden gedauert“, so Hohmann lachend, der ergänzt: „Die Leute haben mir vermittelt, dass FT Fulda ein geiler Verein ist. Ich habe mega Bock auf die Aufgabe.“ Zumal Hohmann einen Großteil der Mannschaft kennt: „Einerseits kann ich mit Jan-Henrik Wolf zusammen spielen, auch Alexander Scholz und David Schwarz sind Leute, mit denen ich mich super verstehe. Dazu kommt, dass ich ja schon zwei Jahre gemeinsam mit Benedikt Müller verbracht habe, Steffen Kollmann kenne ich über die Torgranate und so kam eins zum anderen. Ich freue mich einfach, dass es jetzt so gekommen ist.“

„Über Ziele haben wir nicht gesprochen“

Im Gespräch merkt man Hohmann förmlich an, dass er auf die neue Runde brennt. „Ich bin fit, laufe viel und will noch ein paar Jahre spielen, zumal die Gruppenliga in der kommenden Spielzeit wieder super attraktiv wird. Da sind jede Menge bekannte Gesichter über sämtliche Mannschaften verteilt“, weiß der Freistoßspezialist, der über die Jugend von Borussia Fulda im Seniorenlager schon für den Hünfelder SV, Borussia Fulda und den TSV Lehnerz am Ball war. Wohin die Reise mit FT führen soll, darüber will Hohmann aber noch nicht nachdenken: „Über Ziele haben wir nicht gesprochen, denn wir wissen doch alle, dass es jetzt vorerst entscheidend sein wird, wann und wie es weitergeht. Aber wir werden eine gute Mannschaft haben.“

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