Leichtathletik 2021/Antonia Seemann (TV Flieden)
+
Antonia Seemann hat das DM-Ticket in der Tasche.

„Es hat Spaß gemacht“

Debüt über 1500 Meter endet mit DM-Ticket: Antonia Seemann vom TV Flieden in Form

Auftakt nach Maß: In ihrem ersten Rennen über 1500 Meter hat Antonia Seemann (TV Flieden) direkt die Norm für die U 18-DM geknackt. Bei der Merck-Laufgala in Pfungstadt überzeugten am Wochenende zudem Marina Zachartschuk und Eva Jansohn vom Hünfelder SV.

Fulda - „Ich bin sehr zufrieden. Es hat Spaß gemacht“, freut sich Antonia Seemann über ihren fulminanten Saisonauftakt. Erstmals überhaupt nahm die Rommerzerin (Kreis Fulda) die 1500 Meter in einem Wettkampf in Angriff. Sie wollte die Strecke mal ausprobieren, sonst sei sie immer nur 3000, 5000 oder 800 Meter gelaufen.

Und Antonia Seemann haute auf Anhieb einen raus: Den ersten von drei Zeitläufen in Pfungstadt gewann die 16-Jährige souverän in 4:45,70 Minuten. Damit unterbot sie klar die Norm für die U 18-DM in Rostock (30. Juli bis 1. August), die bei 4:54,20 Minuten liegt. Im Gesamtklassement der U 18 belegte Seemann Rang sechs. Den Sieg sicherte sich Jolanda Kallabis in starken 4:21,44 Minuten. Die Freiburgerin war damit schneller unterwegs als die Siegerin bei den Frauen.

Fulda: 1500 Meter enden mit DM-Ticket: Antonia Seemann in Form

Hier war Eva Jansohn mit von der Partie. In ihrem ersten Rennen auf deutschem Boden in diesem Jahr belegte sie über 1500 Meter in 4:32,02 Minuten beim Sieg von Kim Bödi (Sindelfingen, 4:27,35 Min.) den siebten Rang. Für Jansohn, die in den USA studiert und trainiert, war es das erste Rennen im Rahmen ihres Heimaturlaubs. „Die geänderten Rahmenbedingungen waren noch spürbar“, sagt Trainer Rainer Hahn mit Blick auf Eva Jansohns kürzlich in Amerika erzielte Bestzeit von 4:28,17 Minuten. (Lesen Sie hier: Severin Zentgraf knackt Norm für Deutsche Meisterschaft)

Nach neunmonatiger Corona-bedingter Wettkampfpause feierte Hünfelds Marina Zachartschuk einen gelungenen Einstieg in den Wettkampfbetrieb. Über die 400 Meter steigerte sie ihre Bestzeit auf 60,50 Sekunden und belegte in der U 20 beim Sieg von Antonia Unger (Wetzlar, 57,80 Sek.) den fünften Rang. „Die 60-Sekunden-Schallmauer ist in greifbarer Nähe“, zeigt sich Trainer Rainer Hahn erfreut. (an)

Das könnte Sie auch interessieren