Tickets für das Derby in der Hessenliga in Hünfeld.
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Begehrte Teile: Mehr als 750 Zuschauer sind am Samstag auf der Rhönkampfbahn nicht zugelassen.

Begehrte Tickets

Derby-Zeit in der Hessenliga: Barockstadt, Hünfeld und Flieden gleich dreifach gefordert

  • Johannes Götze
    vonJohannes Götze
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20 der insgesamt 380 Hessenliga-Spiele sind osthessische Derbys. Über die Bühne gingen bislang erst drei, doch nun kommt es binnen 14 Tagen knüppeldick: Gleich sechs Derbys stehen an, dabei sind Barockstadt, Hünfeld und Flieden dreifach gefordert.

Osthessen - Im Gegensatz zu den Vorjahren hat die Klassenleitung in der eng getakteten Saison auf den bekannten Derbyspieltag ganz zum Anfang der Runde verzichtet. Wie sich herausstellt aus gutem Grund, denn tüftelten die Vereine da noch an ihren Gesundheitskonzepten und konnten im Gros nicht mehr als 250 Zuschauer zulassen, sind sie nun schon ein ganzes Stück weiter.

Die SG Barockstadt hat das größte Stadion und entsprechend auch die besten Möglichkeiten, die Vorgaben des Gesundheitsamts zu erfüllen. Und somit dürfen, wie zu jedem anderen Heimspiel, 1000 Zuschauer kommen, die sich per Online-Ticketing über die Barockstadt-Homepage frühzeitig einen Platz sichern können.

Hessenliga: In den nächsten 14 Tagen stehen gleich sechs Derbys an

Auch Buchonia Flieden hat bekanntlich eine Dauerlösung mit 500 Zuschauern vom Gesundheitsamt genehmigt bekommen. Dies wird sich auch für das Derby gegen den Hünfelder SV nicht ändern. Auch für dieses Spiel gehen die Buchonen den Weg des Online-Ticketings, arbeiten dabei mit dem Ticket-Händler Reservix zusammen, wie das Fußballportal Torgranate berichtet.

Anders ist die Sachlage beim Hünfelder SV, der einzig Ausnahmereglungen für die Heimspiele gegen Barockstadt und Steinbach beim Gesundheitsamt erwirkt hat. Die weitläufige Rhönkampfbahn erlaubt dabei, dass insgesamt 750 Zuschauer für die beiden Spiele zugelassen sind. Der Vorverkauf für das Spiel gegen die SG Barockstadt ist schon in vollem Gange.

Die Derbys

Samstag, 17. Oktober (15 Uhr): Hünfelder SV – SG Barockstadt

Mittwoch, 21. Oktober (19 Uhr): SG Barockstadt – Buchonia Flieden

Samstag, 24. Oktober (15 Uhr): SG Barockstadt – SV Neuhof

Samstag, 24. Oktober (16 Uhr): Buchonia Flieden – Hünfelder SV

Samstag, 31. Oktober (15 Uhr): Hünfelder SV – SV Steinbach

Samstag, 31. Oktober (17 Uhr): SV Neuhof – Buchonia Flieden

Karten sind in der Kaffeerösterei Reinholz in Fulda sowie in den Physiotherapiepraxen Larbig in Hünfeld und Flieden (in Flieden nur am Donnerstag) erhältlich. Außerdem können Karten per Mail bei Siegmar Larbig (slarbig@t-online.de) geordert werden. Für das Spiel gegen Steinbach wird der Vorverkauf anschließend anlaufen.

Der SV Neuhof ist wie auch der Hünfelder SV in den „normalen“ Heimspielen bislang nicht in die Verlegenheit geraten, die zumindest in der Fuldaer Region stets erlaubte 250er-Marke zu überschreiten. Gegen Flieden könnte dies freilich anders werden. Davon geht auch Alexander Bär aus. Der Trainer und Abteilungsleiter in Personalunion glaubt aber nicht, dass bei der aktuellen Ungewissheit und der hohen Infektionszahlen viel mehr als 500 Zuschauer kommen würden. Entsprechend sei der SVN gerade dabei, ein Konzept für eben jene 500 Zuschauer beim Fuldaer Gesundheitsamt zu beantragen. Das Sportgelände würde entsprechend in zwei getrennte Zonen aufgeteilt werden. Hinweise zum Vorverkauf kann der SVN erst geben, wenn das Konzept auch genehmigt worden ist.

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