Pokal-Spielleiter Gerhard Wiegand hatte sich einiges einfallen lassen, um allen Gegebenheiten gerecht zu werden. Er musste mit Freilosen, Setzlisten und Platzhaltern arbeiten.
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Pokal-Spielleiter Gerhard Wiegand hatte sich einiges einfallen lassen, um allen Gegebenheiten gerecht zu werden. Er musste mit Freilosen, Setzlisten und Platzhaltern arbeiten.

Viel Arbeit für Wiegand

Kreispokal Fulda für 2020/2021 ausgelost: Knaller in Bronnzell und Welkers

  • Ralph Kraus
    vonRalph Kraus
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Jede Menge Arbeit liegt hinter Gerhard Wiegand, dem Pokalspielleiter von Fulda. Die Auslosung gestern in Rönshausen war ein höchst komplexes Thema – zumal die neue Runde beginnt, noch bevor die alte Runde fortgesetzt wird.

Rönshausen - Ob der Corona-Pandemie fand die Auslosung diesmal ohne Vereinsvertreter statt. Lediglich einige Kollegen aus dem Kreisfußballausschuss standen Wiegand zur Seite, dazu kamen die Medienvertreter.

Zunächst informierte Wiegand offiziell über die Vorgehensweise im „alten“, wegen Corona unterbrochenen Pokalwettbewerb. Hier wird am Mittwoch, 19. August (18.30 Uhr),das letzte noch ausstehenden Viertelfinale zwischen Hofbieber und der SG Barockstadt gespielt.

Der Sieger spielt am Dienstag, 25. August, dann gegen Verbandsligist Eichenzell. Das zweite Halbfinale zwischen Johannesberg und SV Neuhof ist noch nicht endgültig terminiert. „Das Endspiel soll möglichst am Sonntag, 30. August, gespielt werden. Sicher kann ich sagen, dass es diesmal keinen neutralen Spielort geben wird, sondern dass einer der beiden Finalisten Heimrecht hat.“

Auslosung Kreispokal: Knallerspiele für Bronzell und Welkers

Die „alte“ Runde hat auch maßgeblichen Einfluss auf die neue Kreispokal-Saison. „Da durchaus möglich ist, dass die SG Barockstadt alleine von Mitte bis Ende August noch drei alte Kreispokalspiele austragen muss, kann ich es dem Verein nicht zumuten, gleichzeitig auch noch die neue Runde zu starten – zumal ja auch noch der Hessenpokal dazu kommt. Deshalb haben wir die Barockstadt dieses Jahr gesetzt. Sie steigt erst im Viertelfinale ein, erhält vorher Freilose. Auch der SV Neuhof steigt erst im Achtelfinale ein“, so Wiegand, der ohnehin mit einer Setzliste vorgehen und ob der Zahl von 48 Vereinen zudem mit vielen Freilosen arbeiten musste. So wurden auch Eichenzell und Johannesberg zunächst auf Freilose gesetzt, da beide noch im „alten“ Wettbewerb aktiv sind.

Die Knallerspiele der ersten Runde finden in Bronnzell (gegen Flieden) und Welkers (gegen Eichenzell) statt. Aber auch das Rhönderby zwischen Neuswarts und Hilders/Simmershausen hat seinen Reiz.

Der Sieger aus Weyhers gegen Hosenfeld hat in der zweiten Runde ein Freilos und trifft dann im Achtelfinale auf den SVNeuhof. Den Gegner der SGBarocksatdt im Viertelfinale ermitteln laut des vorgegebenen Spielbaums die acht Teams aus Rückers, Künzell, DAFKSFulda, Poppenhausen, Neuenberg, Löschenrod, Büchenberg und Haimbach.

Frauen

Nicht minder kompliziert waren die Verhältnisse bei der Auslosung im Frauen-Wettbewerb. Denn obwohl nur fünf Teams gemeldet hatten, landeten gar nur drei im Lostopf. Der Grund: Im nicht ausgetragenen Endspiel des „alten“ Kreispokal-Wettbewerbs 2019/2020 hätten sich mit Lütter und Gläserzell zwei Hessenligisten gegenüber gestanden. Da der Verband nun aber entschieden hat, dass es keinen Regionalpokal 2020/2021 geben wird, sind die beide Finalteilnehmer bereits für den Hessenpokal qualifiziert.

Sollten Gläserzell oder Lütter aber wiederum im neuen Kreispokal-Wettbewerb starten und hier vorzeitig ausscheiden, dann wäre die Qualifikation für den Hessenpokal futsch. Also nahm Pokalspielleiter Gerhard Wiegand beide Vereine aus dem Wettbewerb. „So läuft einerseits keiner der beiden Hessenligisten Gefahr, sein Startrecht am Hessenpokal zu verlieren, und zusätzlich kann der Kreis mit dem kommenden Kreispokalsieger sogar noch eine dritte Mannschaft für den Hessenpokal melden.“

Alte Herren

Stark war das Interesse auch dieses Jahr wieder bei den Alten Herren. 18 Meldungen bedeuten eine neue Rekordzahl. Hier wird der Wettbewerb wieder zunächst im Gruppenmodus ausgespielt. Wiegand ließ drei Sechsergruppen ziehen, von denen die jeweiligen Gruppensieger das Halbfinale erreichen. Vervollständigt wird die Vorschlussrunde dann mit dem besten Gruppenzweiten. Weil hier die „alte“ Runde noch bis zum 3. Oktober läuft, lässt Wiegand den Vereinen weitgehend eine lange Leine. „Vier Spieltage der neuen Runde müssen aber in 2019 noch ausgetragen werden. Die Vereine können ihre Spiele aber ansetzen, wie sie es wollen.“

Übergabe der Preise

Da die Auslosung diesmal ohne Vereinsvertreter stattfinden musste, gab Gerhard Wiegand bekannt, dass die üblichen Preise für die Teilnehmer mit hoher Wahrscheinlichkeit auf den jeweiligen Rundenbesprechungen der teilnehmenden Vereine vorgenommen wird. „Oder aber im Rahmen des Kreisfußballtages im September“, so Wiegand. Für jedes Team gibt es einen hochwertigen Derbystar-Spielball. Dazu wurden zehn Sätze Trainingsleibchen (AHMüs, AHMittelkalbach, Künzell, Löschenrod, Hattenhof, Türkischer SV, Frischauf, Niesig, Sickels, Dalherda), vier Mal 30 Liter Bier (AHRückers, Haimbach, Hilders/Simmershausen, Lütter) und eine Brauereibesichtigung in Bitburg (Aschenberg United) verlost.

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