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Get a kick! - Initiative für inklusiven Fußball in Osthessen

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Ex-Eintracht-Profi Alexander Schur ist Schirmherr der Initiative „Get a kick!“.
Ex-Eintracht-Profi Alexander Schur ist Schirmherr der Initiative „Get a kick!“. © Charlie Rolff

Fußball vermittelt Emotionen, Spaß, Freude – und ist ein Sport für Jedermann. Für Jedermann? Unbedingt, sagt „Get a kick!“ – die Initiative für inklusiven Fußball in Osthessen.

Fulda - Mit starken Partnern an der Seite bringt die Organisation mit Sitz in Burghaun Fußballer mit und ohne Beeinträchtigung zusammen und hat sich zum Ziel gesetzt, den schon verbreiteten inklusiven Fußball in Osthessen endgültig zu etablieren.

Erstmals schlug inklusiver Fußball im Landkreis Fulda im Jahre 2010 auf. Die Sepp-Herberger-Stiftung trieb das Thema voran, wodurch das Burghauner Unified-Team und ein Team des Antoniusheims in Fulda entstanden. Doch die Aktivitäten waren eingeschränkt, jeweils nur einmal im Jahr bei den eigenen Großevents wurde intensiv auf die Tätigkeiten geblickt.

Fulda: Get a kick! - Initiative für inklusiven Fußball

Die Organisatoren von „Get a kick!“ werden nun mehr Kontinuität in den inklusiven Fußball in Osthessen einbringen: „Wir wollen mehr Leben in die Bude bringen und haben bereits vor einem Jahr begonnen, alle für das Thema relevanten Player in Osthessen zusammenzubringen“, sagen die Organisatoren und meinen damit unter anderem die Behindertensportverbände, den JFV Burghaun/Haunetal, den Sportkreis Fulda-Hünfeld, Special Olympics Hessen und den Sportverein „Jeder ist anders“ von antonius. Mit im Boot sitzen zudem die Fußball-Kreisjugendwarte aus Lauterbach/Hünfeld und Fulda.

„Get a kick!“ will fortan Anlaufstelle und Ansprechpartner für den inklusiven Fußball in Osthessen sein. Die Organisatoren wollen bei der Gründung von Teams helfen, begeisterte Fußballer mit und ohne Beeinträchtigung zusammenbringen, das Thema in Schulen und Vereinen einbringen und die Initiativen wie den „Fulda Cup“ unterstützen. (Lesen Sie hier: Paracycling: Maximilian Jäger vom RC07 Fulda gewinnt Weltcuprennen)

Schirmherr Alex Schur

Alexander Schur (50) atmet Eintracht Frankfurt wie kaum ein anderer: In Frankfurt geboren, spielte er zwar zunächst für den VfR Bockenheim, Rot-Weiss Frankfurt und den FSV Frankfurt, ist aber seit 1995 nicht mehr vom Riederwald wegzudenken. Für die Eintracht absolvierte er 237 Pflichtspiele, erzielte zwölf Tore und wurde 2003 zum Aufstiegshelden, als er gegen den SSV Reutlingen das dringend benötigte sechste Tor in der letzten Minute der Nachspielzeit erzielte.

Der gelernte Bankkaufmann war von 2007 bis 2018 als Nachwuchscoach für die Eintracht aktiv und absolvierte parallel ein Fernstudium zum Sportmarketing-Fachwirt. Nun arbeitet er auf der Geschäftsstelle der Eintracht im Bereich Sales und Marketing. Den Kontakt zu „Get a kick“ stellte der gebürtige Burghauner Timm Jäger her, der ebenfalls für Eintracht Frankfurt arbeitet.

Und die Organisatoren haben mit Alexander Schur einen außergewöhnlichen Schirmherrn gewinnen können. Der Eintrachtler kommt mit inklusivem Fußball nicht zum ersten Mal in Kontakt, wie er im Gespräch mit dieser Zeitung erklärt. „Als Markenbotschafter für den Hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband habe ich schon oft bei Turnieren oder Trainingseinheiten beigewohnt und aus diesen Erfahrungen heraus übernehme ich sehr gerne die Schirmherrschaft für dieses tolle Projekt in Osthessen.“

Ex-Eintracht-Profi Alexander Schur setzt sich für inklusiven Fußball ein

Schur hat also Erfahrungen gesammelt – ausschließlich positive, wie er erklärt: „Am meisten begeistert mich die totale Leidenschaft, die die Kinder, Jugendlichen und junge Erwachsene an den Tag legen. Sie versprühen dabei die Grundsubstanz des Sports, nämlich den Spaß. Die Alltagsprobleme perlen an ihnen dabei ab, nichts außer Spaß spielt eine Rolle. Und das gibt jedem, der damit in Berührung kommt, etwas zurück.“

Schur berichtet ebenfalls von den Gesprächen mit den Organisatoren und stellt fest, „dass in diesem Bereich eine zentrale Anlaufstelle für Eltern, Kinder oder Vereine unglaublich gut ist und gleichzeitig mehr Aufmerksamkeit garantiert. Das ist wichtig.“ Und dafür ist nicht zuletzt solch ein prominenter Name wie der von Alexander Schur hilfreich.

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