Bestzeit über die 100 Meter Hürden: Isabel Jahn von der LG Fulda hatte bei der U18-DM in Rostock einen Auftakt nach Maß und zog einen Tag später mit Bestleistung im Hochsprung nach.
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Bestzeit über die 100 Meter Hürden: Isabel Jahn von der LG Fulda hatte bei der U18-DM in Rostock einen Auftakt nach Maß und zog einen Tag später mit Bestleistung im Hochsprung nach.

Leichtathletik-Talent

Isabel Jahn aus Fulda trumpft mit zwei Bestleistungen bei der U18-DM auf

  • Angelika Kleemann
    VonAngelika Kleemann
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Mit Bestleistungen über die 100 Meter Hürden (14,40 Sekunden) und im Hochsprung (1,71 Meter) hat Isabel Jahn (LG Fulda) bei der Deutschen U18/20-Meisterschaft der Leichtathleten in Rostock aufgetrumpft. Für Marina Zachartschuk (Hünfelder SV) und Antonia Seemann (TV Flieden) lief es nicht nach Wunsch.

Rostock - „Wenn man gleich zweimal Bestleistung in einem solchen Wettkampf bringt, dann ist das doch super. Wir sind sehr zufrieden“, lobt Fuldas Trainerin Uschi Möller ihren Schützling. Über die 100 Meter Hürden verbesserte sich Isabel Jahn um zwei Zehntel auf 14,40 Sekunden und wurde 21. unter 32 Starterinnen.

In ihrer Paradedisziplin Hochsprung lief es ebenfalls hervorragend für die Leichtathletin aus Fulda. Hier steigerte sich die 16-jährige Isabel Jahn dann um einen Zentimeter auf 1,71 Meter und belegte Rang zehn unter 18 Teilnehmerinnen, höhengleich mit der Siebten, die weniger Fehlversuche aufwies.

Fulda: Isabel Jahn trumpft mit zwei Bestleistungen bei der U18-DM auf

Hinter ihren Erwartungen blieben Marina Zachartschuk und Antonia Seemann. Ziemlich heftiger Wind und Nieselregen über die 400 Meter Hürden waren nicht gerade leistungsförderlich. „Marina ist zu langsam angegangen, lag nach 300 Metern weit abgeschlagen hinten und hat dann die vorletzte Läuferin noch eingeholt“, lässt Trainer Rainer Hahn den Lauf Revue passieren.

Ihre Zeit von 66,14 Sekunden lag fast zwei Sekunden über ihrer Bestleistung. Die Enttäuschung halte sich im Rahmen, die Vorbereitung sei nicht optimal gewesen. Erst habe eine leichte Zerrung gestört, dann sei sie auf Klassenfahrt gewesen. „Die Luft war ein bisschen raus, mutmaßt Hahn.

Zwei Tage im Auto konnte Antonia Seemann nicht so locker aus den Beinen schütteln. Am Donnerstag aus dem Urlaub gekommen, ging es am Freitag gleich wieder auf die Autobahn nach Rostock. Am Ende fehlten der 16-jährigen Mittelstrecklerin des TV Flieden im zweiten Halbfinale über die 1500 Meter in 4:50,75 Minuten als 13. lediglich 11/100 Sekunden zum Einzug ins Finale der besten zwölf.

„Ihr Kopf wollte, die Beine allerdings nicht“, berichtet Trainer Gerhard Reichenauer. „Ich bin froh und glücklich, überhaupt dabei gewesen zu sein. Natürlich war die Vorbereitung mit den langen Fahrten im Auto nicht optimal, ebenso wie das Training im Urlaub. Dafür bin ich mit meiner Leistung dann aber doch zufrieden“, bilanziert Antonia Seemann. „Nächstes Mal wird es besser.“  

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