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32. Jugend-Länder-Cup wird in Fulda und Petersberg ausgerichtet

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Para Judo ist ein Teil des Jugend-Länder-Cups.
Para Judo ist ein Teil des Jugend-Länder-Cups. © Deutsche Behindertensportjugend

Fulda und Petersberg sind die Austragungsorte des diesjährigen Jugend-Länder-Cups. Es ist die 32. Auflage des Vergleichswettkampfs zwischen den Nachwuchssportlern der Landesverbände des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS).

Fulda/Petersberg - In Petersberg werden am Sonntag, 1. Mai, von 8 bis 18 Uhr im Waidesgrundstadion die Leichtathletik-Wettbewerbe stattfinden. Das geht aus einer Mitteilung des Hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbands (HBRS) hervor. Trainieren können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Samstag, 30. April, in der Zeit von 8 bis 13 Uhr. Der Eintritt ins Stadion ist kostenfrei.

Die Wettbewerbe im Para Tischtennis (Sporthalle der Ferdinand-Braun-Schule, Goerdelerstr. 7), Para Schwimmen (Sportbad Ziehers, Madgeburger Str. 97) und im Para Judo und Judo ID (Heinrich-Gellings-Halle, Willi-Glotzbach-Weg 1) werden in Fulda ausgerichtet. (Lesen Sie auch: Neun statt zwölf: Weniger Vereine beim Rhön-Super-Cup)

Fulda: 32. Jugend-Länder-Cup findet am 1. Mai statt

Der HBRS richtet in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Behindertensportjugend den „32. Jugend-Länder-Cup“ aus. Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU) ist der Schirmherr der Veranstaltung. Gemeinsam mit dem Schirmherrn wird Bürgermeister Carsten Froß (CDU) die teilnehmenden zehn Landesauswahlen begrüßen und den 32. Jugend-Länder-Cup eröffnen.

Der „Jugend-Länder-Cup“ der Deutschen Behindertensportjugend (DBSJ) ist ein Vergleichswettkampf zwischen den jugendlichen (Nachwuchs-) Sportlerinnen und Sportler der Landesverbände des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS). An vier Tagen kommen junge Athletinnen und Athleten mit Behinderung aus ganz Deutschland zusammen, um sich in den Sportarten Para Judo/ Judo ID, Para Leichtathletik, Para Schwimmen und Para Tischtennis gegeneinander zu behaupten.

Ein Ziel des Jugend-Länder-Cups ist es, die Vielseitigkeit der jungen Sportler zu fördern und sie auf leistungsorientiertes Sporttreiben vorzubereiten, dabei spielen Freude und Spaß am Wettkampfsport eine wesentliche Rolle. Der Jugend-Länder-Cup findet seit 1987 jährlich statt und kann als eine Vorstufe zu den Deutschen Meisterschaften und internationalen Wettkämpfen gesehen werden. Viele der heutigen Medaillengewinnerhaben ihren Einstieg über diesen Wettbewerb gewählt und gefunden.

Behinderten-Sportverband will Inklusion näher bringen

Parallel dazu möchte der HBRS der Bevölkerung in Fulda, in Petersberg (und in der Umgebung) das Themenfeld Inklusion nahebringen. In der Zeit vom 28. bis zum 30. April veranstaltet der Verband auf dem Universitätsplatz den „Sportplatz der Inklusion“. Jeweils in der Zeit von 10 bis 17 Uhr können Interessierte in Fulda täglich die vielfältigen inklusiven Bewegungs- und Sportmöglichkeiten als Mitmachangebote nutzen und in der Praxis erleben.

Am 29. April werden insbesondere Schulklassen eingeladen, das Angebot zu nutzen und am 30. April wird der „Sportplatz der Inklusion“ als aktives Freizeit- und Kulturprogramm für die Teilnehmenden des JLC angeboten werden. 

Der „Sportplatz der Inklusion“ wird in gemeinsamer Zusammenarbeit mit der Unfallkasse Hessen (inklusive Module, Organisation von Schulklassen), der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), dem Sportkreis Fulda-Hünfeld und weiteren Vereinen und Institutionen durchgeführt. Unterstützung erfährt der HBRS des Weiteren von dem Stadtmarketing Fulda, der Kommune Petersberg und weiteren kommunalen Partnern. (lio)

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