Der für Frankfurt laufende Eric Herbert bei den Titelkämpfen in Braunschweig. (Symbolfoto)
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Der für Frankfurt laufende Eric Herbert bei den Titelkämpfen in Braunschweig. (Symbolfoto)

Fuldaer mit Erfolg

Hürdenläufer Eric Herbert wird Zehnter bei den Deutschen Meisterschaften

  • Angelika Kleemann
    vonAngelika Kleemann
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Saisonbestzeit im DM-Halbfinale: 400-Meter-Hürdenläufer Eric Herbert ist mit seiner Zeit und Rang zehn bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Braunschweig recht zufrieden.

Fulda - „Bei dem Lauf hat alles gepasst. Die Technik, der Rhythmus, es gab keine großen Schnitzer. Aber hintenraus fehlten allerdings ein paar Körner“, kommentiert der Oberkalbacher seine Zeit von 53,88 Sekunden. Damit hatte der 21-Jährige sein Ziel erfüllt, unter 54 Sekunden zu bleiben.

Jedoch fehlten zur großen Zufriedenheit – Herbert hoffte auf eine Zeit unter 53,50 Sekunden – noch vier Zehntel. 53,64 Sekunden hätten für Herbert, dessen Bestzeit (52,82 Sek.) aus 2018 datiert, sogar zum Finaleinzug gereicht. Das stellte für den Ex-Fliedener, der sich der LG Eintracht Frankfurt anschloss, kein größeres Problem dar. Zumal er sich keine Zeitverbesserung ausgerechnet hatte.

„Wären es normale Titelkämpfe gewesen, hätte ich mich geärgert, so ist es nicht tragisch“, gesteht Eric Herbert in Anspielung auf die Geisterveranstaltung und die fehlende Atmosphäre.

Die Auflagen seien noch einen Ticken strenger gewesen als bei anderen Wettkämpfen in der Coronazeit. „Du kommst ins Stadion und siehst, es ist alles bereit für eine große Veranstaltung. Leinwände, Stadionsprecher. Aber keiner ist da. Das ist surreal“, befindet Herbert.

Für ihn ist die Saison jetzt mehr oder weniger gelaufen. In der kommenden Woche steht noch ein Rennen über die 400 Meter an, und am 13. September sind die Hessischen Meisterschaften. Ob er bis dahin noch voll trainiert, ist allerdings fraglich.

Olympiateilnehmerin Sara Gambetta aus Schlitz-Rimbach fehlte in Braunschweig. Die Kugelstoßerin des SCHalle beendete die Saison wegen leichter muskulärer Probleme am Stoßarm ohne Wettkampf, während sich der Schlüchterner Michael Pohl (Sprintteam Wetzlar) als Titelverteidiger über die 100 Meter beim Sieg von Deniz Almas (Wolfsburg, 10,09 Sek.) mit Rang fünf (10,35 Sekunden begnügen musste.

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