Schrei der Erlösung: Fan Bo Meng landet seinen zweiten Einzelsieg.
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Schrei der Erlösung: Fan Bo Meng landet seinen zweiten Einzelsieg.

3:0-Erfolg

TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell: Fan Bo Meng desillusioniert Mühlhausen und beendet Durststrecke

  • Angelika Kleemann
    vonAngelika Kleemann
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Besser hätten der Jahresauftakt und der Start in die Rückrunde für den TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell kaum laufen können: Der Tischtennis-Bundesligist hat dank Fan Bo Meng beim 3:0-Erfolg kurzen Prozess mit dem Post SV Mühlhausen gemacht.

Fulda - Gerade Youngster Fan Bo Meng hat den Matchplan der Gäste gehörig durcheinandergewirbelt und für Furore gesorgt, als er Mühlhausens Spitzenmann Steffen Mengel mit 3:2 niederrang. Zuvor hatte Ruwen Filus den Tschechen Lubomir Jancarik mit 3:0 in Schach gehalten, Quadri Aruna machte dann den Sack gegen Daniel Habesohn (3:1) zu.

Die Erleichterung war Fan Bo Meng nach dem Sieg gegen Steffen Mengel anzumerken. Gerade in den vergangenen Partien haderte der Youngster mit seiner Spielweise und hatte sich einiges für die Rückrunde vorgenommen. „Meine Körpersprache war heute eine ganz andere. Ich wollte mutiger auftreten und um jeden Ball kämpfen, auch wenn ich weit zurückliegen sollte. Es war heute ein Sahnetag für mich. Gerade mit meinem Aufschlag-Rückschlagspiel war ich sehr zufrieden“, sprudelt es aus dem Neu-Nationalspieler nur so heraus.

TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell: Fan Bo Meng ringt Steffen Mengel (Mühlhausen) nieder

Gleich im ersten Satz, der an Spannung kaum zu übertreffen war, setzte Fan Bo Meng sein Vorhaben um: Zwei Satzbälle wehrte der Linkshänder gegen Mengel ab, brachte sich wieder ins Spiel zurück und verwandelte schließlich seinen fünften Satzball zum 17:15-Sieg. Als Mengel sein Spiel umstellte und zwei Sätze eintütete, steckte Meng nicht auf, fuchste sich zurück, spielte sich in einen Rausch. „Steffen wurde zusehend nervöser“, merkt Fan Bo Meng an und nutzte dies für sich. Den zweiten seiner fünf Matchbälle verwandelte der 20-Jährige zum 3:2-Sieg und bescherte dem TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell zur Pause die unerwartete 2:0-Führung.

Bereits zum Auftakt hatte Ruwen Filus den Tschechen Lubomir Jancarik, der statt Ovidiu Ionescu im Aufgebot stand, glatt niedergerungen. „Jancarik kam nicht mit meinem Noppenbelag zurecht, er hat nicht so viel zustande gebracht“, will Filus seinen klaren Sieg nicht überbewerten und sagt mit Blick auf seine Leistung: „Ich kann mich noch steigern.“

Ruwen Filus: Ich kann mich noch steigern

Dieses Vorhaben soll am Freitag in einer Woche in die Tat umgesetzt werden, wenn der ASV Grünwettersbach mit dem Ex-Maberzeller Wang Xi in der Wilmington-Halle antritt, ehe dann der TTC zwei Tage später in Bremen gastiert. An die Hanseaten hat besonders Fan Bo Meng gute Erinnerungen, holte er beim 3:2-Hinspielsieg doch zwei Punkte: gegen Vize-Weltmeister Mattias Falck und im Doppel an der Seite von Aruna.

Ergebnisse: Ruwen Filus – Lubomir Jancarik 3:0 (11:9, 11:3, 11:7), Fan Bo Meng – Steffen Mengel 3:2 (17:15, 3:11, 6:11, 11:9, 11:6), Quadri Aruna – Daniel Habesohn 3:1 (6:11, 11:7, 11:5, 11:6).

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